19.10.2018, 09:47 Uhr

Schach Gut aufgestellt vor dem ersten Zug in der Landesliga

Andreas Wahrlich (li.) und Karl-Heinz Jergler (Brett vorne) vom SC Waldkraiburg verstärken das Landesliga-Team des Schachclub Rottal-Inn. (Foto: König)Andreas Wahrlich (li.) und Karl-Heinz Jergler (Brett vorne) vom SC Waldkraiburg verstärken das Landesliga-Team des Schachclub Rottal-Inn. (Foto: König)

Saisonauftakt am 21. Oktober für die Teams des Schachclub Rottal-Inn mit einigen Neuzugängen.

PFARRKIRCHEN Der Schachclub Rottal-Inn geht gestärkt mit zwei Top-Spielern in die neue Saison der Landesliga Süd. Nach dem knapp verpassten Aufstieg im letzten Jahr ist heuer durchaus mehr in den Figuren. Insgesamt geht der Rottaler Verein mit drei Achter-Teams und einem Vierer-Team im Erwachsenenbereich an die Bretter.

 Mit Andreas Wahrlich (internationale Wertungszahl ELO von 2176) und Karl-Heinz Jergler (2113) kamen zum Ende der Saison zwei starke Neulinge vom SC Waldkraiburg zum Schachclub Rottal-Inn. Trotz des gestiegenen Leistungspotenzials bleibt Vereinsvorsitzender Patrick Bensch skeptisch: „Der Klassenerhalt ist primäres Ziel.“

Je nach Saisonverlauf sei durchaus ein Platz ganz vorne möglich. Die Liga werde aber stärker: Aus dem bayerischen Südwesten steigt die zweite Mannschaft des Münchner SC in die Liga auf. Aus Oberbayern kommen Gröbenzell II und Trostberg. Dagegen ist der SV Röhrnbach freiwillig in die Niederbayernliga abgestiegen.

Am Sonntag, 21. Oktober, treten die Rottaler zum Auftakt an heimischen Brettern gegen den SK Freising an. Die personelle Verstärkung der ersten Mannschaft schlägt sich auch auf das Potenzial des zweiten Teams nieder. Kapitän Klaus Wiedmann muss in der Niederbayernliga weniger Ersatzleute abgeben und kann eine stabile Mannschaft von Brett eins bis acht aufbieten. Zudem kommen mit Anto Deno (DWZ 1788, bisher vereinslos) und Stefan Stumpf (DWZ 1716, vom SV Aham) zwei Neuerwerbungen in das Team.

Der SC Rottal-Inn II empfängt in der ersten Runde den favorisierten SK Landshut, der Fidemeister Wolfgang Schmidt in seinen Reihen hat. Das ursprünglich ins Auge gefasste Ziel, in der oberen Tabellenhemisphäre mitzuspielen, muss sich erst zeigen.

Mit dem SV Röhrnbach aus der Landesliga Süd und dem SC Ortenburg (Aufsteiger aus der Bezirksliga Ost) kommen noch die alteingesessenen Teams des SK Landshut und des FC Ergolding. Je nach Saisonverlauf rechnet Klaus Wiedmann mit einer vorderen Platzierung. Ungewiss ist die Anzahl der Stammspieler, die als Ersatz in der zeitgleich spielenden ersten Mannschaft spielen.

Die dritte Mannschaft möchte sich laut Mannschaftsführer Georg Putz in der Bezirksliga West wieder nach vorne orientieren.  Das viertplatzierte Team der Vorsaison tritt personell kaum verändert an. Auftaktgegner an heimischen Brettern ist der TSV Ergoldsbach.

Die vierte Mannschaft nimmt als Meister in der Kreisliga West wieder das Ziel auf, den Titel zu holen. Da es nicht mehr Vierer-Teams gibt, ist es nicht möglich aufzusteigen. Zum Auftakt ist das Team spielfrei.

Bereits die erste Runde hinter sich haben die Jugend-Teams in der Niederbayernliga und der Bezirksliga West. Einige talentierte Jugendspieler werden bereits in die Erwachsenen-Teams integriert.


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