26.03.2018, 11:57 Uhr

Rettungsschwimmen Kreisentscheid der Wasserwachten

Die siegreichen Teams mit den Gratulanten. (Foto: Willi Kolb)Die siegreichen Teams mit den Gratulanten. (Foto: Willi Kolb)

Den Kreisentscheid im Rettungsschwimmen richtete die Wasserwacht Rottal-Inn im Hallenbad Massing aus.

MASSING Acht Mannschaften aus vier WW-Ortsgruppen sind in drei Altersstufen angetreten – über zwei Siege jubelte die erneut erfolgreichste und mit vier Mannschaften am stärksten vertretene Wasserwacht Pfarrkirchen.

Schwimmdisziplinen, Theorietest und Erste-Hilfe-Praxis, jeweils altersgerecht angepasst an den Ausbildungsgrad und entsprechendes Wissen bzw. Können. „Gerade Kindern und Jugendlichen soll bei der nötigen frühen Schulung das Mithelfen in der Wasserwacht Spaß machen, während ihre Kenntnisse und Fähigkeiten gefördert werden“, erklärt Wettkampfleiter Magnus Gößl.

„Der Fokus liegt also auf Teamgeist und Freude in einem fairen Wettstreit – der auch für jeden eine Messlatte ist, auf welchem Niveau er selbst steht“, erläutert stellv. KWW-Vorsitzender Josef Feigl dazu.

Am Kreisentscheid nahmen acht Teams der WW-Ortsgruppen Arnstorf, Eggenfelden, Pfarrkirchen und Postmünster teil – etwa 40 Kinder und Jugendliche sowie die Betreuer bzw. Trainer der Mannschaften. Den reibungslosen Ablauf gewährleisteten 25 Helferinnen und Helfer – als Starter, Schiedsrichter, Zeitnehmer, bei der EDV, als Aufsicht beim Theorietest bzw. Korrektor, bei der EH-Praxis und der Realistischen Unfalldarstellung, im GNU-Bereich (Gewässer-/Natur-/Umweltschutz), bei der Essensausgabe oder der Betreuung der Kinder in Wettkampfpausen.

Der Wettbewerb im Rettungsschwimmen ist für Wasserwachtler angesichts diverser und spezifischer Aufgaben schon eine Herausforderung. Da sind die motivierten Teilnehmer mit vollem Einsatz dabei – weil’s ja doch das Ziel ist, besser als die etwa Gleichaltrigen anderer Ortsgruppen zu sein.

Los geht’s mit dem Bereich Schwimmen (sechs Disziplinen): - Stufe I (8 - 10 J.): Schwimmer/Taucher, Rücken-/Brustschwimmen und Rettungsringe jew. Staffel 4 x 25 m, Transport von Gymnastikbällen 1 x 25 m sowie Staffeln Gymnastikball 3 x 25 m und Rettungsboje 2 x 50 m; - Stufe II (11- 13 J.): Flossenschwimmen, Balltransport, Tauchringe, Transportschwimmen, Rettungsmittel, Kombination – jew. Staffel 4 x 25 m; - Stufe III (14 - 15 J.): Flossenschwimmen, Kleiderschwimmen und Rettungsleinen jew. Staffel 4 x 50 m sowie Tauchen/Schnorcheln, Transportschwimmen und Rettungsmittel jew. Staffel 4 x 25 m:

Im Theorietest sind Fragen in den Themenbereichen „Notfälle im und am Wasser“, „Badegewässer in Bayern“ (Gewässer-/Natur-/Umweltschutz) und „Wie verhalte ich mich an und in freien Gewässern?“ Im Teil EH-Praxis ist „Erste-Hilfe“ in verschiedenen Schwierigkeitsgraden an „Verletzten“ zu demonstrieren: je nach Altersstufe sind u.a. Platz-/Schürf-/Schnittwunden Verbrennungen und Knochenbrüche zu versorgen, ist bei Bewusstlosigkeit oder Sonnenstich richtig vorzugehen – Spektrum mit Zusatzaufgaben von Verbänden (einschl. Druckverband) bis zur Schienung, von der Helmabnahme bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Bei der Siegerehrung sprach Wettkampfleiter Magnus Gößl den Kindern und Jugendlichen Anerkennung aus „für ihren großen Einsatz und ihre schönen Leistungen“ – sichtlich Spaß haben habe es ihnen auch gemacht, freute er sich zudem. „Eine wichtige Schwimmveranstaltung für den Nachwuchs der Wasserwacht, die der Markt Massing gerne in seinem Hallenbad ermöglicht“, unterstrich 2. Bürgermeister Christian Thiel – gehe es doch darum Todesfälle im Wasser zu verhindern.

Allen Ehrenamtlichen dankte er für ihren Beitrag zum guten Gelingen. Stellv. KWW-Vorsitzender Feigl betonte, wie wichtig es sei, auf dem aktuellen Stand der Ausbildung zu bleiben – solche Rettungsschwimmwettbewerbe seinen gute Gelegenheiten zur Überprüfung des eigenen Niveaus – „danke für die engagierte Beteiligung“; das wichtigste sei jedoch, dass dieser Wettkampf auch allen sichtlich Spaß gemacht habe, nur so könnt ja jeder seine volle Leistung bringen.

Die Siegerehrung nahmen unter riesigem Beifall Wettkampfleiter Markus Gößl sowie KWW-Jugendleiterin Maria Gruber und ihre Stellvertreterin Veronika Edlbauer vor – bei der Verleihung der Urkunden, Medaillen und Pokale an Platzierte und Sieger gratulierten auch 2. Bürgermeister Christian Thiel und stellv. KWW-Vorsitzender Josef Feigl.

Ihre Anerkennung für großen Einsatz galt allen Mannschaften – besondere Gratulation den besten, siegreichen Teams: Stufe I: Pl.1 Pfarrkirchen (Betreuerinnen Anke Farek & Natalie Fuchshuber), Pl. 2 Postmünster (Betreuerinnen Sabine Seitl u. Susanne Lerbs); Stufe II: Pl. 1 Pfarrkirchen 3 (Betreuerin Lena Ellinger) vor Pfarrkirchen 1 (Betreuerinnen Nicole Baumgartner & Sarah Fuchshuber) und Pfarrkirchen 2 (Betreuerin Sabine Fuchshuber, Pl. 4 Arnstorf (Betreuerinnen Kerstin Stauder und Lisa Schied); Stufe III: Pl. 1 Arnstorf (Betreuerinnen Corina Birchinger u. Lea Sittinger), Pl. 2 Eggenfelden (Betreuerinnen Sandra Huber u. Rebecca Willnecker).

Wettkampfleiter Magnus Gößl sprach abschließend allen am erfolgreichen Verlauf Beteiligten Dank aus: den Teilnehmern für die ihren Einsatz, den Betreuern und Helfern für ihr Engagement, Richard Fuchshuber für das Ausarbeiten der Spiele, dem Team Realistische Unfalldarstellung für die „Notfallpatienten“ in der EH-Praxis“, dem GNU-Team (Lt. Hubert Szücs) für die Einbeziehung des Bereichs Gewässer-, Natur-/Umweltschutz, den Förderern Juwelier Maibaum und Generalagentur Forster (Nürnberger Versicherungsgruppe) für das Stiften der Pokale und Medaillen bzw. die finanzielle Unterstützung, der Marktgemeinde Massing für das kostenfreie Überlassen des Hallenbades und weiterer Räume auch in der Berta-Hummel-Volksschule.

Im Bild die siegreichen Mannschaften (von unten nach oben) der WW-Ortsgruppen Pfarrkirchen und Arnstorf. Es  gratulierten Wettkampfleiter Magnus Gößl (oben re.), KWW-Jugendleiterin Maria Gruber (oben li.) und ihre Stellvertreterin Viktoria Edlbauer (2. Reihe li.), stellv. KWW-Vorsitzender Josef Feigl (3. Reihe li.) und 2. Bürgermeister Christian Thiel (1. Reihe li.).


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