11.08.2018, 11:14 Uhr

Abschluss-Schwäche Buchbach kassiert 2:5-Niederlage gegen SV Heimstetten

(Foto: hai)(Foto: hai)

Nach der Auswärtspleite beim FC Memmingen hat der TSV Buchbach zu Hause gegen den Aufsteiger SV Heimstetten vor 900 Zuschauern eine 2:5-Klatsche hinnehmen müssen.

BUCHBACH. Zunächst aber sah das ganz anders aus. Die Rot-Weissen begannen furios, und hätten nach 20 Minuten deutlich in Front liegen müssen. Aber das Gästetor war wie vernagelt. Da war sie wieder, die Buchbacher Abschlussschwäche. Maxi Hain, Moritz Sassmann, Aleks Petrovic, Maxi Bauer und Maxi Drum hatten beste Chancen, scheiterten jedoch entweder an Latte und Pfosten oder am Heimstettener Keeper Maxi Riedmüller. Buchbach war bis dahin die klar dominierende Mannschaft. Aber wie das Fußballleben so spielt. Die Gäste gingen in der 21. Minute durch Lukas Riglewski in Führung, und legte in der 35. Minute durch Torjäger Orhan Akkurt zum 0:2 nach. Als dann Thomas Leberfinger in der 39. Minute auch noch mit gelb-rot vom Platz musste, kippte die Begegnung, obwohl Moritz Sassmann kurz vor dem Pausenpfiff zum 1:2 einköpfte.

Auch nach dem Pausentee blieb der Unterhaltungswert hoch. Buchbach wollte den Ausgleich. Heimstetten wartete auf Konterchancen. Aber erneut waren die Aufsteiger zur Stelle. Lukas Riglewski zaubert einen direkten Freistoß aus 22 Metern unhaltbar ins Buchbacher Gehäuse (61.). Doch die Rot-Weissen steckten nicht auf, und kamen durch einen wuchtigen Kopfball von Aleks Petrovic (Foto) erneut ran. Buchbach machte jetzt auf, uns das nutzen die Gäste gnadenlos aus. Fabio Sabbagh schloss einen Konter zum 2:4 ab, ehe Orhan Akkurt in der Nachspielzeit den fünften Treffer für Heimstetten draufpackte.

„Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber Heimstetten hat eine unglaublich clevere, abgezockte und offensivstarke Mannschaft. Das haben sie heute deutlich unter Beweis gestellt. Für die Zuschauer war es ein tolles, begeisterndes Fußballspiel mit sieben Toren und vielen packenden Szenen vor dem Tor“, so Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter in der Pressekonferenz.


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