13.02.2020, 16:08 Uhr

Baskets müssen zur Säbenerstraße Gelingt gegen den FC Bayern der nächste Sieg?

Marin Jelicic und seine Baskets sind am Freitagabend beim FC Bayern München 3 gefordert. Foto: LichtmanneckerMarin Jelicic und seine Baskets sind am Freitagabend beim FC Bayern München 3 gefordert. Foto: Lichtmannecker

Nach dem sensationellen Heimsieg gegen Tabellenführer Ansbach (113:92) geht es für die Vilsbiburger Regionalliga-Basketballer am Freitagabend (Spielbeginn 20 Uhr) zum FC Bayern München 3.

München/Vilsbiburg. Der jüngste Heimsieg gegen den Tabellenführer war Balsam auf die Seele der Baskets. Nach einem durchwachsenen ersten Viertel kamen die Vilsbiburger immer besser in Fahrt und lieferten die wohl beste zweite Halbzeit der Saison ab. Allen voran Kenny Fluellen, Kendall Stafford und Marin Jelicic wussten zu überzeugten und gaben ihr Bestes um die verletzungsbedingten Ausfälle von gleich sieben Spielern einigermaßen zu kompensieren.

An der Verletztenmisere wird sich bis Freitagabend nicht großartig etwas ändern. Da die Landeshauptstädter ziemlich sicher in Bestbesetzung auflaufen dürften, werden sich die Baskets ordentlich strecken müssen, um mit etwas Zählbarem nach Vilsbiburg zurückzukehren. Zwar kamen die Prote-Jungs im Hinspiel zu einem ungefährdeten 96:74-Heimerfolg, allerdings musste München damals wegen eines zeitgleich stattfindenden ProB-Spiels auf zahlreiche Leistungsträger verzichten.

Am Freitag sollte Bayern-Coach Andreas Wagner jedoch aus dem Vollen schöpfen können und mit Erol Ersek (17,0 Punkte pro Spiel), Jannick Jebens (13,0), Moritz Noeres (12,0) und Nils Schmitz (9,3) auf zahlreiche Leistungsträger aus dem ProB-Kader zurückgreifen können.

Nicht nur die individuelle Stärke und Physis des Freitagsgegners dürfte das Prote-Team vor große Herausforderungen stellen, sondern auch die taktische Ausrichtung des Wagner-Teams. Während die offensivgeprägte und temporeiche Spielweise von Ansbach den Baskets am vergangenen Spieltag deutlich in die Karten spielte, wartet in München das defensiv stärkste Team der Liga. Gerade einmal 1.269 Punkte (70,5 pro Partie) hat der Aufsteiger im bisherigen Spielverlauf zugelassen: Ligaspitzenwert.

Die bockstarke Defensive ist auch der Hauptgrund warum die „kleinen“ Bayern in der Tabelle mit elf Siegen bei sieben Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz rangiert. Entscheidend wird am Freitagabend sein, wie die Baskets mit dem Defensivdruck der Gäste zurechtkommen und ob man dem jungen Münchner Team sein temporeiches Offensivspiel aufdrücken kann. Gelingt das ähnlich gut wie gegen Ansbach, dann rückt der der zehnte Saisonsieg in greifbare Nähe.


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