24.07.2019, 11:49 Uhr

Perfekte Eisstadion-Planung „Es ziehen alle an einem Strang“


Das hört man selten, dass Bauprojekte nach Plan verlaufen. Irgendetwas kommt meistens dazwischen. Die Generalsanierung des städtischen Eisstadions am Gutenbergweg schreitet dagegen plangemäß voran. Nachdem in den vergangenen Wochen das marode alte Dach abgebrochen wurde, hat nun der Aufbau der neuen Dachkonstruktion begonnen. Seit einigen Tagen montieren Bauarbeiter das Stahltragwerk, am gestrigen Dienstag wurde bereits das Richtfest gefeiert.

LANDSHUT Und die Bauarbeiten gehen in unverminderter Geschwindigkeit weiter: Im August soll das neue Dach dann eingedeckt werden. Läuft weiterhin alles nach Plan, dürfte der erste Bauabschnitt wie erhofft Mitte Oktober abgeschlossen werden – und das erste Heimspiel der Eishockey-Herrenmannschaft des EV Landshut in der DEL2 kann tatsächlich am 18. Oktober stattfinden.

Vergangene Woche machten sich Oberbürgermeister Alexander Putz und EVL-Präsident Hans Eller in Begleitung von Baureferent Johannes Doll, dem Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft, Gerhard Mayer, und Projektleiter Bernhard Herrndobler bei einem Ortstermin ein Bild vom Stand der Arbeiten.

Putz, der vor seinem Wechsel auf den Chefsessel des Rathauses selbst jahrzehntelang als Bauingenieur tätig war, war sichtlich angetan: „Der rasche Baufortschritt ist wirklich bemerkenswert. Kompliment an die Planer, an die ausführenden Firmen und ihre Beschäftigten, aber auch an alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung – man sieht, dass hier alle an einem Strang ziehen.“

Die nun entstehende neue Dachkonstruktion lasse bereits erahnen, welche Dimension das Eisstadion künftig haben und wie funktionell-modern es aussehen werde, so Putz. „Die Vorfreude auf dieses Schmuckkästchen ist schon jetzt groß – da geht es mir nicht anders als tausenden Eissportlern und Eishockey-Fans in der Stadt und Region Landshut.“

Insgesamt investiert die Stadt Landshut mehr als 20 Millionen Euro in die Generalsanierung des Eisstadions. Diese soll in drei weiteren Bauabschnitten bis 2022 abgeschlossen sein.


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