22.04.2019, 22:34 Uhr

Kammerer-Team siegt weiter und weiter Aufsteiger EVL gewinnt auch beim Meister in Tilburg

Geschäftsführer Ralf Hantschke (li.) freut sich über den Aufstieg in die DEL2. (Foto:  Christian Fölsner)Geschäftsführer Ralf Hantschke (li.) freut sich über den Aufstieg in die DEL2. (Foto: Christian Fölsner)

Der EV Landshut bleibt in seiner phänomenalen Erfolgsspur: Die Niederbayern konnten das erste Spiel der Final-Serie gegen die Tilburg Trappers am Ostermontag auswärts mit 4:1 gewinnen. Spiel zwei folgt nun am Mittwoch, 24. April, um 19.30 Uhr am Landshuter Gutenbergweg.

TILBURG/LANDSHUT Auch wenn seit Karsamstag der Aufstieg in die DEL2 feststeht, weichen die Rot-Weißen nicht von ihrer Marschroute ab. EVL-Coach Axel Kammerer: „Mit dem Aufstieg haben wir das erste Ziel erreicht. Aber jetzt wollen wir auch den Meistertitel. Das ist für uns Anreiz genug. Und wir wissen, dass auf uns eine große Herausforderung wartet. Tilburg ist ganz sicher der Favorit, aber das spielt eigentlich keine große Rolle mehr. Wir wollen sie unbedingt schlagen und werden dafür alle Kräfte mobilisieren.“ Darum waren die Aufstiegsfeierlichkeiten auch nur kurz. Am Ostersonntag um 9 Uhr bat Kammerer seine Aufstiegshelden aufs Eis, ehe das Team in den Bus in Richtung Tilburg stieg. Der EVL übernachtete in Düsseldorf – und machte sich am Ostermontag auf den restlichen Weg nach Tilburg.

Dort präsentierten sich die Mannen um Kapitän Max Forster auch hellwach und erholt. Vor über 2.400 Zuschauern im Ijssportcentrum Stappegoor demonstrierten die Niederbayern abermals ihre Kaltschnäuzigkeit: Marc Schmidpeter (16.) und Max Forster (20.) sorgten vor der ersten Pause für eine beruhigende 2:0-Führung.

Als Miloslav Horava nach 23 Minuten das 3:0 draufsattelte, war schließlich die Vorentscheidung gefallen. Zumal die EVL-Defensive gut stand und erst in der 51. Minute das erste und einzige Trappers-Tor durch Max Hermens zuließ. Der Titelverteidiger aus den Niederlanden ging in den Schlussminuten volles Risiko und nahm Keeper Ian Meierdres vom Eis. Was von EVL-Kapitän Max Forster 24 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem Treffer zum 4:1-Endstand bestraft wurde.

Die Niederbayern haben sich durch den Auswärtssieg nun einen kleinen Vorteil verschafft und wollen am Mittwochabend (19.30 Uhr) im heimischen Eisstadion gleich nachlegen. Für die Fans wird‘s am Mittwoch sicherlich etwas heikel, schließlich beginnen am Dienstag, 23. April, die Aufbauarbeiten für die Frühjahrsdult und auf der Grieserwiese stehen deshalb nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Die übrigen Final-Termine:

Spiel 3, Freitag, 26. April, 20 Uhr (Ijssportcentrum Stappegoor)

Spiel 4 (wenn nötig), Sonntag, 28. April, 18 Uhr (Eisstadion am Gutenbergweg)

Spiel 5 (wenn nötig), Dienstag, 30. April, 20 Uhr (Ijssportcentrum Stappegoor)

Derweil freut sich Geschäftsführer Ralf Hantschke über den feststehenden Aufstieg: „Ich kann das noch gar nicht so richtig fassen, dass wir jetzt in der DEL2 sind. Das war harte Arbeit für uns alle. Wir haben das Jahr eigentlich als Konsolidierungsjahr geplant. Mein Ziel war es, innerhalb von drei Jahren in die DEL2 aufzusteigen. Dass wir es schon jetzt geschafft haben, ist unglaublich. Da fehlen mir die Worte. Jetzt wollen wir aber den Pott holen. Danach wird gefeiert und dann werden wir unsere Hausaufgaben für die DEL2 machen.“


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