21.03.2019, 15:16 Uhr

Vilas-Team gastiert in Ansbach Vilsbiburger Korbjäger wollen nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur

Die Dominanz von Center Davor Barovic wird am Wochenende gefragt sein. (Foto:  Birgit Schmideder)Die Dominanz von Center Davor Barovic wird am Wochenende gefragt sein. (Foto: Birgit Schmideder)

Endspurt in der Basketball-Regionalliga: Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison gastieren die Baskets Vilsbiburg am kommenden Samstag beim Tabellenzehnten in Ansbach (Spielbeginn 19.30 Uhr).

VILSBIBURG Kurz vor Ende der Regionalligasaison 2018/2019 rückt das Klassement nochmals zusammen. Die OSB Hellenen München (8.), die Baskets Vilsbiburg (9.), hapa Ansbach (10.) und SB DJK Rosenheim (11.) sind allesamt punktgleich (9 Siege bei 13 Niederlagen – 18 Punkte). Science City Jena II befindet sich mit 16 Punkten in Schlagdistanz auf dem drittletzten Tabellenplatz. Bad Aibling (12 Punkte) und Goldbach (8 Punkte) liegen bereits relativ abgeschlagen dahinter, haben aber rein rechnerisch immer noch Chancen auf den Klassenerhalt.

„Wir wollen die Saison erfolgreich beenden und gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. Welcher Tabellenplatz dann rausspringt, ist zweitrangig, sofern wir in jedem Spiel alles geben und als Team auftreten“, gibt Coach Marc Vilas die Marschrichtung für die verbleibenden Partien klar vor.

Wer also glaubte, die Baskets würden gegen Ende der Saison einen Gang zurückschalten, der wurde spätestens im Montagstraining eines Besseren belehrt. Akribische Verteidigungsarbeit, viele Spielsituationen und enorm viel Wettbewerb. Das Trainerduo Vilas/Cooper hat die Intensität nochmals nach oben geschraubt und den Jungs einiges abverlangt.

Angesprochen auf die Flaute von jenseits der Dreipunktelinie ist aber auch Coach Vilas ein wenig ratlos. „Wir werfen extrem viel unter der Woche und die Quoten im Training sind sowohl mit als auch ohne Verteidigung wirklich gut. Im Spiel ist es dann einfach Kopfsache. Wir müssen weiter auf unseren Wurf vertrauen und dann wird der Knoten auch wieder platzen“, so der Baskets-Übungsleiter. Bei Andy Goderbauer hat es bereits gegen Herzogenaurach geklappt (vier Treffer bei neun Versuchen), vielleicht ziehen die anderen Schützen im Team gegen Ansbach nach.

Während man mit der Wurfausbeute im Lager der Baskets nach wie vor hadert, kann man mit der Rebound-Dominanz nach wie vor sehr zufrieden sein. Mit Lubos Novy und Davor Barovic haben die Baskets, die in diesem Jahr das beste Reboundteam der Liga stellen, auch in Ansbach sicherlich Größenvorteile. Diese müssen aber erst einmal in Zählbares umgewandelt werden. Denn mit Walter Simon (17,6 Punkte pro Partie/7,3 Rebounds) und Paul Nzeocha (11,0 Punkte/7,1 Rebounds) sind die Piranhas auf dieser Position ebenfalls extrem gut besetzt. Mit einem Sieg würden die Baskets sich nicht nur etwas absetzen, sondern könnten nach dem 90:85-Hinspielerfolg auch den direkten Vergleich für sich entscheiden.


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