30.11.2018, 12:58 Uhr

Rote Raben vor Samstags-Hausaufgabe Start in den „heißen Dezember“ mit Heimspiel gegen VCO Berlin

Coach Timo Lippuner und Spielführerin Leonie Schwertmann peilen am Samstag drei Punkte an. (Foto:  Andreas Geißer)Coach Timo Lippuner und Spielführerin Leonie Schwertmann peilen am Samstag drei Punkte an. (Foto: Andreas Geißer)

Zweites Heimspiel, zweiter Heim-Dreier – so lautet das klare Ziel der Roten Raben, wenn am Samstag zur ungewohnten Anfangszeit um 17.30 Uhr der VCO Berlin in der Ballsporthalle gastiert.

VILSBIBURG Leonie Schwertmann und Co. begegnen dem in der Liga noch punktlosen Nachwuchsteam des Deutschen Volleyball-Verbandes mit Respekt, lassen aber keinen Zweifel an den eigenen Ambitionen: „Ich erwarte eine konzentrierte Leistung meiner Mannschaft“, sagt Cheftrainer Timo Lippuner, „und logischerweise sind drei Punkte Pflicht.“

Den Maßstab für eine überzeugende Vorstellung vor dem heimischen Publikum haben die Raben vor zwei Wochen selbst gesetzt, als sie den starken VC Wiesbaden glatt mit 3:0 bezwangen. Wenn sie daran anknüpfen können, werden die Fans erneut viel Freude an ihrer Mannschaft haben. „Wir wollen“, kündigt Timo Lippuner an, „vor allem am Aufschlag und im Angriff viel Druck auf den VCO ausüben, um dem Spiel früh den Stempel aufzudrücken.“

Die jungen Berlinerinnen haben sich in den letzten Jahren in der Bundesliga einen stabilen Ruf als „Satzdiebinnen“ erworben, den sie in der laufenden Saison allerdings erst einmal bestätigen konnten. Es gab 0:3-Niederlagen in Suhl und Potsdam sowie zu Hause gegen Münster, Stuttgart und Schwerin; in Erfurt dagegen waren die VCO-Girls beim 1:3 sogar nah dran an einem Punktgewinn, wie die Satzergebnisse von 22:25, 7:25, 25:23 und 20:25 zeigen. „Vor allem gegen die beiden Außenangreiferinnen Emma Cyris und Romy Jatzko“, weiß Coach Lippuner, „müssen wir auf der Hut sein. Sie punkten immer wieder aus allen Lagen.“

Was die personelle Situation betrifft, müssen die Vilsbiburgerinnen für längere Zeit auf Daria Przybylak (Schulterverletzung) verzichten. Mit Laura Künzler und Vanessa Agbortabi gehen auch die anderen beiden Außenangreiferinnen leicht angeschlagen in die Partie. Dass auch unter diesen Voraussetzungen nur ein Heimsieg zählt, „darüber müssen wir trotzdem nicht diskutieren“, betont Timo Lippuner.

Schließlich ist dieses Match der wichtige Einstieg in den heißen Monat Dezember, in dem für die Roten Raben vier Tage später das Gastspiel in Schwerin und am Samstag, 15. Dezember, das Derby gegen Straubing auf dem Programm stehen. Die Aufgaben in Suhl (22.) und daheim gegen Münster (29.) runden das Kalenderjahr 2018 ab.


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