23.11.2018, 10:58 Uhr

Baskets vor Heimspiel gegen Ansbach Vilas-Team will nach zwei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur

Bittere Nachricht: Youngster Max Wagner muss sich einer Knie-OP unterziehen. (Foto:  Baskets)Bittere Nachricht: Youngster Max Wagner muss sich einer Knie-OP unterziehen. (Foto: Baskets)

Nach der einwöchigen Spielpause über Allerheiligen sind die Baskets noch nicht richtig in Tritt gekommen. Sowohl in Treuchtlingen (81:91) als auch vor Wochenfrist in Herzogenaurach (83:88) setzte es zwei bittere Pleiten in Folge. Umso wichtiger ist es nun für das Team von Headcoach Marc Vilas, die blütenreine Heimspielweste zu behalten und gegen hapa Ansbach (Samstag, 18.30 Uhr) in der Vilsbiburger Ballsporthalle in die Erfolgsspur zurückzukehren.

VILSBIBURG Gut gespielt, aber am Ende erneut nicht gewonnen: Mit diesem Fazit mussten die Baskets am vergangenen Wochenende die Heimreise aus Herzogenaurach antreten. Da half es auch nichts, dass man über weite Strecken guten Basketball gezeigt hatte und sogar drei Viertel für sich entscheiden konnte. Am Ende stand man erneut mit leeren Händen da und rutschte in der Tabelle sogar auf den zehnten Rang ab.

Und als wäre die fünfte Auswärtspleite in Folge nicht bereits bitter genug, folgte am Montag prompt die nächste Hiobsbotschaft: Youngster Max Wagner, der als Starting-Point-Guard bis dato eine bärenstarke Saison spielte, muss sich nach anhaltenden Knieschmerzen einer Operation unterziehen. Kommende Woche wird der Meniskus genäht und dabei auch Splitter und Knorpel im Knie entfernt, in Folge dessen er dem Team für weitere sechs bis acht Wochen fehlen wird.

Die Vorzeichen und Ausgangslage könnten also durchaus besser sein, vor allem gegen einen Gegner, der am vergangenen Spieltag gegen das Topteam aus Treuchtlingen seine Klasse gezeigt hat. Zwar mussten sich die Ansbacher mit 88:90 geschlagen geben, die gezeigte Leistung sorgte vor 1.000 Zuschauern aber durchwegs für Begeisterung. Mit Nicholas Freer, den es aus privaten Gründen Richtung München zog und der jetzt für Ligakonkurrent Schwabing auf Korbjagd geht, verloren die Ansbacher Basketballer ihren langjährigen Top-Spieler und letztjährigen zweitbesten Punktesammler. Dennoch ist es den Verantwortlichen rund um Gästetrainer Martin Ides gelungen, einen starken Kader zusammenzustellen.

Neben Topscorer Walter Simon (17,9 Punkte) überzeugt vor allem Steven Ward. Der US-Amerikaner, der zwar letzte Saison „nur“ in der Bezirksoberliga an den Start ging, dort aber mit 30,5 Punkten pro Spiel sein Offensivpotenzial demonstrierte, hat auch drei Ligen höher den Spaß am Punkten nicht verloren und ist aktuell zweitbester Werfer (13,0 Punkte) bei den „Piranhas“. Und weil auch Christian Imberi (10,0), der sprunggewaltige Paul Nzeocha (11,1) und David Kurpiela (9,3) an jedem Spieltag für Punkte im zweistelligen Bereich gut sind, werden sich die Baskets ordentlich strecken müssen um die Heimserie zu verteidigen.

„Die nächsten Wochen sind für uns richtungsweisend, wo die Reise in der Rückrunde hingeht. Zwischen dem dritten und zehnten Platz liegen aktuell nur zwei Punkte Differenz und wir könnten bereits am Samstag mit einem Sieg gegen Ansbach ordentlich Boden gut machen. Entscheidend wird sein, dass wir unsere gezeigten Stärken über die komplette Spieldauer abrufen und uns keinen Leistungseinbruch erlauben“, prognostiziert Marc Vilas. Was definitiv für die Baskets spricht: Am Samstag findet zum achten Mal das Mareis Junior Camp statt. Und an diesem Tag haben die Baskets in acht Jahren noch kein einziges Spiel verloren.


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