12.10.2018, 10:03 Uhr

Breitengüßbach kommt nach Vilsbiburg Schaffen Baskets gegen den Tabellenführer eine Überraschung?

Für Josi Leierseder (Mi.) und seine Baskets gilt es, am Samstagabend wieder das Heimspiel-Gesicht zu zeigen (Foto:  Schmideder)Für Josi Leierseder (Mi.) und seine Baskets gilt es, am Samstagabend wieder das Heimspiel-Gesicht zu zeigen (Foto: Schmideder)

Nach der unnötigen 62:75-Niederlage am Sonntag beim ungeschlagenen Tabellenzweiten in Oberhaching steht am kommenden Samstag (Spielbeginn 18.30 Uhr) für die Baskets Vilsbiburg das nächste Spiel gegen ein Topteam der Liga auf dem Programm: Zu Gast ist dann kein Geringerer als der aktuelle Tabellenführer des TSV Tröster Breitengüßbach.

VILSBIBURG Am vergangenen Wochenende demonstrierten die Franken vor heimischen Publikum eindrucksvoll, wozu sie im Stande sind. Gegen den Titelaspiranten aus Treuchtlingen gelang dem Team von Johannes Laub ein ungefährdeter 87:66-Erfolg. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Coach des Samstags-Gegners: „Es war heute ein überragendes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben über 40 Minuten in der Offensive und in der Defensive überragend gespielt, haben als Mannschaft agiert und verdient gewonnen.“

Durch den vierten Sieg im vierten Spiel führt man die Tabelle in der 1. Regionalliga Südost souverän an. Die Bundesliga-erfahrenen Erik Land (20 Punkt pro Spiel, 10,2 Rebounds pro Spiel), Jörg Dippold und Alexander Engel (10,0 Punkte, 5, 8 Assists) sind auch in dieser Saison die Leitwölfe bei den Güßbachern und die Garanten für die aktuelle Tabellensituation. Mit Lucas Wagner und Jonas Klaus ist man vor allem auf den großen Positionen sehr gut und tief besetzt.

Die Vilsbiburger werden sich am Samstag also im wahrsten Sinne des Wortes kräftig strecken müssen, um gegen den Ligaprimus mithalten zu können. Mit zwei Siegen bei zwei Niederlagen kann das stark verjüngte Team der Baskets Vilsbiburg mit dem Saisonstart zwar durchaus zufrieden sein, wäre da nicht die derzeitige Auswärtsschwäche. „Wenn du in einem Heimspiel 50 Prozent der Dreier triffst und auswärts gerade mal auf 15 Prozent kommst, wird es natürlich schwierig, auch in fremder Halle zu gewinnen. Sowohl in Bamberg als auch in Oberhaching wäre für uns mehr drin gewesen“, so Baskets-Headcoach Marc Vilas.

Neben der Auswärtsschwäche sieht Vilas aktuell auch noch ein Problem in der Fehleranfälligkeit seiner Schützlinge. Mit insgesamt 75 Ballverlusten führen die Baskets das Liga-Ranking in dieser Negativkategorie an und machen sich zu oft durch unnötige Fehler das Leben selbst schwer. Dass man trotz der offensiven Auswärtsschwäche mit 83,25 Punkte pro Partie die zweitbeste Offensive der Liga stellt, zeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

„Bei der Entwicklung unserer jungen Spieler brauchen wir Geduld. Es geht nicht von heute auf morgen. Aber wir sind auf einem guten Weg. Gerade die Arbeitseinstellung und der Zusammenhalt sind vorbildlich“, so Vilas. Gelingt es den Vilsbiburgern, an die starke Leistung aus dem Schwabing-Spiel anzuknüpfen, kann man vielleicht auch den Tabellenführer in der eigenen Halle ärgern. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Baskets für eine Überraschung gut sind.


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