21.04.2018, 22:57 Uhr

Landshuter Speedway-Team siegt 42:40 ACL Devils zwingen die Wikinger im Endspurt in die Knie

ACL-Kapitän Martin Smolinski und Co. machten es am Samstag richtig spannend. (Foto:  Michael Eder)ACL-Kapitän Martin Smolinski und Co. machten es am Samstag richtig spannend. (Foto: Michael Eder)

Was für ein Saisonstart! Spannender hätten es die ACL Devils am Samstagabend in der OneSolar-Arena nicht machen können. Der Titelverteidiger konnte sich gegen den Vize-Meister aus Brokstedt nur hauchdünn mit 42:40 durchsetzen.

LANDSHUT Der Saisonstart des Landshuter Speedway-Teams war wirklich nichts für schwache Nerven. Leon Madsen und Mark Riss holten zwar zum Auftakt ein 4:2 gegen Lukas Fienhage und Troy Batchelor, der kurzfristig für Brokstedts Top-Fahrer Rune Holta eingesprungen war, doch danach war bei den Niederbayern immer wieder der Wurm drin. Sandro Wassermann und Martin Smolinski wurden jeweils in einem Heat disqualifiziert, Mark Riss fiel später mal aus und Sandro Wassermann stürzte in Führung liegend.

Trotzdem konnten die Devils den Rückstand auf die Wikinger immer sehr, sehr knapp halten. Weil nämlich auch Brokstedt so seine Mühe und Problemchen hatte: Darrel de Vries erreichte wegen einer defekten Maschine nicht das Ziel, und auch Lukas Fienhage musste wegen eines Schadens am Motorrad aufgeben.

Nach 11 von 14 Durchgängen lagen die Gäste knapp mit 31:33 in Führung, als die Stunde von Leon Madsen und Martin Smolinski schlug: Die beiden Landshuter Top-Fahrer holten gegen Troy Batchelor, der mit der Landshuter Piste nicht zurechtkam, und Andreas Lyager ein vorentscheidendes 5:1 – und die Niederbayern gingen mit einer 36:34-Führung in die beiden Finalläufe.

Smolinski konnte mit einem Laufsieg vor Lyager und Batchelor zumindest ein 3:3-Unentschieden holen, während Riss leer ausging. Beim Zwischenstand von 39:37 lag nun alles am 14. Durchgang – und vor allem an Leon Madsen: Und Madsen enttäuschte die Landshuter Fans nicht: Der Däne holte souverän diesen Laufsieg und drei Punkte, während die Wikinger Max Dilger und Lukas Fienhage nur auf Platz 2 und 3 landeten. Damit hatten die Landshuter einen knappen 42:40-Heimsieg eingefahren.

Mit 14 Punkten war Leon Madsen der herausragende Devils-Fahrer. Die weiteren Punkte sammelten Martin Smolinski (10), Valentin Grobauer (8), Stephan Katt (5), Mark Riss (3) und Sandro Wassermann (2).

Für die Wikinger punkteten Max Dilger (13), Andreas Lyager (12), Troy Batchelor (7), Danny Maaßen (3), Darrel de Vries (3) und Lukas Fienhage (2).


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