18.11.2019, 10:11 Uhr

European Club Cup der Mädchen U15 Judo-Mädchen des TSV Abensberg nahmen an Wettkampf in Rumänien teil – Bronze für die starke Mannschaft

(Foto: Michael Reinhold)(Foto: Michael Reinhold)

Sportlerinnen des TSV Abensberg nahmen am 9. November am „European Club Cup“ der Mädchen U15 in Rumänien teil und sicherten sich den dritten Platz.

ABENSBERG Es war ein großes Erlebnis für die 16 Kids und neun Betreuer vom TSV Abensberg und TSV Großhadern. Am 8. November machte sich die 25-köpfige Delegation mit dem Flugzeug auf nach Timisiora in Rumänien. „Die erste Hürde war genommen, als wir im Flieger saßen“, so Jugendleiter Michael Reinhold, der diese Reise komplett organisierte. Am Abreisetag streikte nämlich die Lufthansa und viele Flüge fielen aus. Der Flieger der Sportler war zum Glück nicht betroffen. Aber man hätten ihn aufgrund des langen Check-In-Prozesses fast verpasst. So kam es, dass die Kinder und Betreuer die letzten Meter zum Flieger im Eiltempo laufen mussten. Für manch jungen Reiseteilnehmer war es der erste Flug überhaupt.

In Timisiora angekommen, wurden die Mannschaften bereits freundlich vom Veranstalter empfangen und zum Hotel gebracht. Da einige Kinder noch auf ihr Gewicht achten mussten und sogar noch das ein oder andere Gramm verlieren sollten, schnappte sich der zweite Jugendleiter Burkhard Schmidt die Betroffenen und ging mit ihnen zum Joggen. Um 18 Uhr hieß es ab zur Halle und zum ersehnten Wiegen. Nachdem jedes der Mädchen mit seinem Zielgewicht eingewogen war, ging es wieder zurück zum Hotel, wo bereits 30 Pizzen warteten.

Gut gestärkt und „fast“ ausgeschlafen, standen die Kids dann am nächsten Morgen in der beeindruckenden Halle. Nur eine Matte gab es und die war mit mehreren Kameras ausgestattet und dutzende Scheinwerfer standen rundherum. Spätestens jetzt kam Nervosität auf. Nach der Auslosung hieß der erste Gegner Gastgeber Rumänien.

Trainer Radu Ivan und Irina Samoila sahen ihren Mädels die Aufregung deutlich an. Da im Ausland auch noch mit anderen Regeln gekämpft wird, machte es die Sache nicht leichter. Am Ende gab es eine Niederlage von 12:5. Jetzt mussten die Trainer die enttäuschten Sportlerinnen wieder aufbauen.

Im Hintergrund waren bereits die drei riesigen Pokale und Medaillen zu sehen. Keine Teilnehmerin wollte mit leeren Händen nach Hause fahren. Also musste man sich steigern. Der nächste Gegner in der Gruppe hieß Serbien. Auch die Serben kämpften anders, als man es in Bayern gewohnt ist. Dennoch haben die Mädels alles rausgeholt. Am Ende stand es 8:8. Im ausgelosten Entscheidungskampf hatten aber die Serben die Nase jedoch vorn. Damit war das Finale außer Reichweite.

Im Kampf um Platz 3 stand nun eine sehr starke Mädchen-Auswahl aus Ungarn gegenüber. Man merkte den bayerischen Sportlerinnen die Entschlossenheit und den Siegeswillen deutlich an. Mit 6:2 fegten die Mädels die Ungarinnen regelrecht von der Matte.

Es war geschafft. Der Pokal war gesichert. Alle Beteiligten waren mehr als zufrieden.

Am Abend wurde noch kräftig bei Discomusik und Buffet gefeiert. Es war für alle eine unvergessliche Reise mit vielen Eindrücken. Organisator Michael Reinhold ist stolz und erleichtert zugleich, dass alles so reibungslos funktioniert hat.


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