20.05.2019, 15:33 Uhr

Historisches Ergebni Sensationeller Jahreshöhepunkt – TSV-U15-Judoka holen in Pforzheim acht Medaillen

Hintere Reihe: Emma Listl, Franziska Müller, Peter Dremow, Dimitra Sioka, Pia Schmidt und Sarah Geretzki. Vordere Reihe: Vivien Vajkant, Vanessa Geretzki und Marlene Ratzke. (Foto: Burkhart Schmidt)Hintere Reihe: Emma Listl, Franziska Müller, Peter Dremow, Dimitra Sioka, Pia Schmidt und Sarah Geretzki. Vordere Reihe: Vivien Vajkant, Vanessa Geretzki und Marlene Ratzke. (Foto: Burkhart Schmidt)

Bei den Süddeutschen Meisterschaften der U15 konnten die Nachwuchsjudoka des TSV Abensberg am Wochenende ein historisches Ergebnis erzielen. Sage und schreibe 8 Medaillen brachten die Babonen aus Pforzheim (Baden) mit an die Abens.

ABENSBERG Bei den Jungen holten sich Ali Hodzic (bis 66 Kilo) und Maximilian Felde (bis 43 Kilo) am Samstag den Titel des Süddeutschen Meisters. Für beide Talente war es bereits der zweite Titelgewinn bei diesem hochkarätigen Abschlussturnier der U15-Meisterschaftsserie. Maximilian Felde konnte bereits 2017 den Titel holen, Ali Hodzic verteidigte seinen Titel vom Vorjahr, dieses mal allerdings eine Gewichtsklasse höher. Beide Athleten benötigten vier klare Siege, um die oberste Stufe des Treppchens besteigen zu können. Galten sie im Vorfeld bereits als Medaillenaspiranten, war der Gewinn der Meisterschaft dennoch eine große Freude.

Für eine Überraschung sorgte bis 43 Kilo Magnus Trauner. Mit erst elf Jahren holte er sich im jüngsten der drei Jahrgänge mit einer fast perfekten Vorstellung die Bronzemedaille. Musste er sich im ersten Kampf noch geschlagen geben, blieb er in allen Trostrundenkämpfen siegreich und konnte sich schließlich im kleinen Finale gegen seinen Kontrahenten aus Nürnberg mit Ippon durchsetzen.

Eine Premiere waren diese Titelkämpfe auch für Denis Begovic (bis 46 Kilo), Benjamin Begovic (bis 66 Kilo) und Sandro Liebl (über 66 Kilo). Trotz beherzter Leistung konnten sich die drei jungen Nachwuchskämpfer in diesem Jahr nicht gegen die Süddeutsche Spitze durchsetzen und mussten vor der starken Konkurrenz vorläufig noch die Segel streichen. Dennoch gehörte der TSV Abensberg bereits nach dem ersten Wettkampftag zu den zwei erfolgreichsten bayerischen Vereinen in Pforzheim.

Den Mädchen gelang es schließlich am Sonntag, noch einen drauf zu setzen. Nicht weniger als fünf Medaillen holten sich die jungen Damen des TSV Abensberg, und sicherten sich, sowie dem Verein, die Anerkennung und den Respekt der sportlichen Konkurrenz. Vanessa Geretzki (bis 40 Kilo) sicherte sich nach dem Sieg bei den Bayerischen Meisterschaften nun auch Gold bei der „Süddeutschen“. Dabei ließ sie zu keiner Sekunde des Turniers etwas anbrennen und durfte den dritten Titel für den TSV Abensberg bejubeln. Ebenfalls ins Finale schaffte es mit einer kämpferisch starken Leistung Dimitra Sioka (bis 52 Kilo). Die amtierende Bayerische Meisterin schaltete zunächst starke Konkurrentinnen aus, musste aber im Finale ihrer mangelnden Erfahrung Tribut zollen. Trotz der anfänglichen Enttäuschung über den verpassten Titel konnte sie mit der gewonnenen Silbermedaille ihren bislang größten sportlichen Erfolg erzielen. Vivien Vajkant (bis 40 Kilo), für die die aktuelle Meisterschaftsserie bislang noch nicht den erhofften Erfolg brachte, unterlag lediglich in ihrer zweiten Begegnung der späteren Vizemeisterin. Über die Trostrunde erkämpfte sie sich schließlich gegen ihre Vereinskollegin Pia Schmidt die Bronzemedaille. Ebenfalls Bronze gewannen bis 44 Kilo Sarah Geretzki und bis 48 Kilo Emma Listl. Neben dem guten fünften Platz von Pia Schmidt erkämpfte sich Franziska Müller (bis 52 Kilo) noch Rang sieben. Marlene Ratzke konnte nach einem Sieg und zwei Niederlagen nicht mehr in die Medaillenkämpfe eingreifen.

Mit acht Medaillen im Gepäck, darunter drei Meistertitel, kehrten die Nachwuchskämpfer des TSV Abensberg am Sonntag Abend aus Pforzheim zurück. Ein Ergebnis, das aufhorchen lässt, und den Club aus Niederbayern bei diesen Titelkämpfen an die Spitze der Medaillencharts katapultierte.


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