15.09.2018, 20:19 Uhr

Heimspiel gegen Karlsfeld SE Freising: Nicht schön aber erfolgreich

Alex Plabst war früher selbst ein Karlsfelder. (Archivbild) (Foto: mx)Alex Plabst war früher selbst ein Karlsfelder. (Archivbild) (Foto: mx)

Trainer Alex Plabst war zufrieden mit dem Ergebnis gegen seinen ehemaligen Verein.

FREISING Es war kein berauschendes Spiel am Freitagabend in der Savoyer Au. Aber es gab einen 2:0-Erfolg des SE Freising gegen den TSV Eintracht Karlsfeld. Und es war ein verdienter Sieg gegen „einen schwierigen Gegner“, wie Trainer Alex Plabst sagte. Die Karlsfelder seien hinten sicher gestanden „und sie beherrschen das Umweltspiel“. Bei seiner Mannschaft bemängelte er in der 1. Halbzeit den Mut zum Risiko, die Frische habe gefehlt, sagte er.

So spielte sich das Geschehen lange nur im Mittelfeld ab, es dauerte bis zur 11. Minute, ehe Mesut Toprak den ersten Schuss auf das Tor der Gäste wagte. Eine Großchance vergaben wenig später jeweils Andreas Hohlenburger und Martin Schön, der eine verzog, der andere verfehlte den Ball. Die Freisinger waren weitgehend auf Ballsicherung bedacht, Strafraumszenen hatten Seltenheitswert. Karlsfeld machte es nicht viel anders und so dauerte es bis zur 41. Minute, ehe der erste Schuss auf das SEF-Tor abgeben wurde.

Plabst, der wieder mit Dreierkette spielen ließ, hatte seinen Mannen in der Pause aufgetragen, mutiger nach vorne zu spielen, das taten sie aber nur zögerlich. Einmal köpfte Schön (51.), einmal Hohlenburger (58.) über das Tor. Doch in der 60. Minute klappte es. Toprak schlug von links eine Flanke in den Strafraum, Hohlenburger verpasste, aber Schön war zu Stelle und drückte den Ball über die Linie. Wer nun glaubte, die Karlsfelder würden alles nach vorne werfen, sah sich getäuscht. Sie spielten behäbig weiter und in der 85. Minute machte dann Torjäger Hohlenburger alles klar. Er schnappte sich kurz hinter der Mittellinie den Ball, lief damit Richtung Tor, ließ sich nicht mehr einholen, lief und lief und dann schoss er. Der Ball ging an den rechten Pfosten und von dort sprang er ins Tor. 2:0, das reichte für drei Punkte, denn die Gäste waren im Angriff viel zu zögerlich. Boris Hrvacanin, der im SEF-Tor stand, musste während der kompletten 90 Minuten keinen einzigen Ball halten, das sagt alles.

Für den SEF im Einsatz: Boris Hrvacanin, Andreas Schredl, Christoph Glas, Vitus Kirchberger, Michael Schmid, Florian Schmuckermeier, Jonas Mayr, Nureddin El Sayed, Mesut Toprak (81. Andi Manhart), Martin Schön (88. Damogoj Tiric), Andreas Hohlenburger (92. Osaro Aiteniora).


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