22.01.2018, 12:09 Uhr

Abstiegsrunde Burgau beim 2:7 zu stark für Freising

(Foto: Black Bears)(Foto: Black Bears)

Auch im zweiten Spiel der Landesliga-Abstiegsrunde gelang den Black Bears Freising kein Sieg.

FREISING Beim ESV Burgau 2000, der personell erneut mit zwei Slowaken nachgelegt hat und nun auf neun Spieler mit ausländischen Wurzeln oder Pässen kommt, sahen die Freisinger kein Land. Nur mit großem Einsatz konnte die Niederlage erträglich gehalten werden. Das zweite Freisinger Tor war eine herrliche Koproduktion der beiden Youngsters Severin Stippl und Jonas Maierthaler.

In der Vorrunde gab es je einen Sieg für beide Teams. Seither wurde die Burgauer Mannschaft mehrfach „ergänzt“ und umgebaut, unter anderem mit dem neuen Trainer Stanislav Hlozek (CZ). Auf Grund mehrerer Verletzungen von Stammspielern hat man nun kurzfristig mit den beiden slowakischen Stürmern Filip Rohacik (34) und Miroslav Skovira (44), die beide höherklassig in verschiedenen internationalen Ligen gespielt haben, kurzfristig nachgelegt. In Freising freut man sich darüber, dass zum nächsten Spiel in Vilshofen Domenic Schnirch, der zu Beginn der Saison nach Dorfen gewechselt war, wieder für die Black Bears die Schlittschuhe schnüren wird.

Vom ersten Pfiff der Schiedsrichter an zeigten die „Eisbären“, dass es an diesem Tag für Freising nichts zu holen geben würde. Offensichtlich steckte die unnötige Niederlage vom Freitag zu Hause gegen Selb noch in den Köpfen der Spieler. Zudem wurde der beste Scheibenverteiler Manuel Kühnl, der an einer hartnäckigen Grippe laboriert, erneut schmerzlich vermisst. Die Black Bears wehrten sich so gut es ging, doch nach vorne brachten sie wenig zusammen. Nach einer Viertelstunde stand es 2:0, auf Grund der zahlreichen Chancen der Burgauer hätte das Ergebnis auch deutlicher sein können. Das erste Tor für Freising durch Johannes Weyer nach exaktem Zuspiel von Martin Oertel fiel überraschend und gab kurz Hoffnung, zumal mit 2:1 auch die Seiten gewechselt wurden.

Im zweiten Spielabschnitt folgte die Show des Dennis Tausend auf Burgauer Seite, mit drei Toren in fünf Minuten entschied er das Match quasi im Alleingang. Nun ging es für die Black Bears nur noch darum, die Klatsche nicht zu hoch werden zu lassen. Einmal wurde Goalie Manuel Hanisch noch bezwungen, nach dem 6:1 machte er dann Platz für Marco Krojer. Auch der musste die Scheibe einmal aus dem Netz fischen, ehe in der 54. Minute der große Auftritt der beiden Bears-Nachwuchsspieler Stippl und Maierthaler für den einzigen Lichtblick aus Freisinger Sicht an diesem trüben Sonntagabend in Schwaben sorgte.


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