06.02.2019, 08:30 Uhr

Dingolfingerin sorgt für Furore Snowboard-Crosserin Hanna Ihedioha jubelt über WM-Bronze

Die Snowboard-Crosser Hanna Ihedioha und Paul Berg konnten sich nach einem spannenden Mixed-Wettbewerb Platz 3 bei der Weltmeisterschaft sichern. (Foto: imago/GEPA pictures)Die Snowboard-Crosser Hanna Ihedioha und Paul Berg konnten sich nach einem spannenden Mixed-Wettbewerb Platz 3 bei der Weltmeisterschaft sichern. (Foto: imago/GEPA pictures)

Was für eine Überraschung: Die Dingolfinger Snowboard-Crosserin Hanna Ihedioha holte am Sonntag zusammen mit ihrem Team-Kollegen Paul Berg die Bronzemedaille bei der Freestyle-/Snowboard-Weltmeisterschaft in den USA.

DINGOLFING/SOLITUDE (USA) Riesen-Jubel bei den deutschen Snowboardfans – Glückstränen in Dingolfing. Snowboard-Crosserin Hanna Ihedioha (SC Dingolfing) hat am Sonntag zusammen mit ihren Teampartner Paul Berg bei der Freestyle-/Snowboard-Weltmeisterschaft in den USA Bronze im Mixed-Wettbewerb geholt! Nach 18 Jahren war es die erste WM-Medaille für deutsche Snowboard-Crosser überhaupt. Dementsprechend groß waren die Freudenschreie im Ziel. Denn nach dem Einzelwettkampf herrschte im deutschen Team noch die Enttäuschung vor, hatten doch sowohl die vier deutschen männlichen WM-Teilnehmer als auch Ihedioha die Medaillen verpasst.

Als Team Germany 1 zogen die beiden beim Mixed-Wettbewerb allerdings souverän ins Finale ein. Dort trafen sie auf die späteren Weltmeister Lindsey Jacobellis und Mick Dierdorff aus den USA sowie auf zwei starke Mannschaften aus Italien.

Paul Berg legte im Finallauf zunächst vor – und das mit einem überragenden Lauf, der ihm Platz 1 im Ziel sicherte. Anschließend war die 21-jährige Dingolfingerin, die in Oberstdorf trainiert, an der Reihe. Hanna Ihedioha war zwar nicht ganz so souverän wie ihr Teampartner auf der Piste unterwegs, doch am Ende reichte es immer noch für einen hervorragenden dritten WM-Platz.

Auch Landrat Heinrich Trapp, der mit großem Interesse in den letzten Jahren Ihediohas sportliche Entwicklung mitverfolgt habe, hat sich mittlerweile den vielen stolzen Gratulanten angeschlossen. „Sie haben mit beeindruckender Selbstdisziplin und großem Trainingsfleiß Ihre Talente entwickelt und den Sprung in die Weltspitze geschafft“, so Trapp in einem offiziellen Schreiben.

„Ich habe Ihnen oftmals die Daumen gehalten – oute mich ausdrücklich als Ihr Fan – und bin stolz darauf, dass eine junge Sportlerin aus unserem Landkreis durch Ihre Leistungen so positiv ins Rampenlicht kommt. Sie sind seit vielen Jahrzehnten die erste Sportlerin aus unserem Landkreis, die in einer olympischen Sportart bei Weltmeisterschaften eine Medaille erringen konnte. Ich gratuliere Ihnen ganz persönlich und im Namen des Landkreises zu der Bronzemedaille, die Sie bei den Weltmeisterschaften in Park City, USA, erkämpft und gewonnen haben. (...) Ich kann Ihnen versichern, dass sich alle Sportbegeisterten – und viele andere mehr – in Ihrem Heimatlandkreis mit Ihnen freuen und stolz auf Sie sind.“


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