25.09.2018, 09:31 Uhr

„Eine Stadt fährt Rad“ Burghauser trotzen dem Regen


40 wetterfesten Radler erlebten einen Fanfarenempfang in Mühldorf – und eine Retourfahrt im Sonnenschein

BURGHAUSEN. Wenn Engel reisen, müsste eigentlich die Sonne scheinen. Nicht so am vergangenen Sonntag, beim Burghauser Stadt-Event „Eine Stadt fährt Rad“. Es regnete in Strömen. Doch es tat der Laune aller Sportler, die sich am Bürgerhaus sammelten, keinen Abbruch. Ausgerüstet mit wetterfester Kleidung, regenabweisenden Überschuhen, Regenponchos und viel guter Laune machte sich eine bunte Gruppe auf nach Mühldorf. Auf Radwegen und Forststraßen ging es über Neuötting am Inn entlang nach Mühldorf, wo die bestens aufgelegten Radler mit Fanfarenklängen der Stadttürmer und Bürgermeisterin Marianne Zollner empfangen wurden. In der Zwischenzeit hatte es bereits aufgehört zu regnen, wodurch die Regenkleidung in den Rucksäcken verschwand und das türkise Stadt-TShirt,

das jeder Teilnehmer des Rad-Events erhalten hatte, endlich sichtbar wurde. Im Haberkasten wurde ausgiebig gespeist. Das Duo „As time goes by“ begleitete die Mittagsrast mit Wiener Liedern, Schrammel Musik und alten Klassikern.

Bestens gestärkt radelten die Sportler dann bei Sonnenschein über Tüssling wieder zurück nach Burghausen. Alles in allem wurden 64 Kilometer mit ca. 200 Höhenmetern gefahren. „Ich freue mich, dass doch so viele dem Regen trotzten und mitgefahren sind. Es war eine super Truppe und ein wirklich toller Tag, und ich glaube, dass gerade solche Regen-Touren noch lange in Erinnerung bleiben werden“,

freut sich Sigrid Resch, Geschäftsführerin der Burghauser Touristik GmbH, die den Tag veranstaltete und selber mit radelte.

Tourguides der Radsportabteilung des SV Wacker

Bestens betreut wurden die Radler von acht Guides des SV Wacker. Chef-Guide Peter Beer fuhr die Strecke vorab ab, versorgte alle Guides mit den GPS-Daten, womit jeder bestens über die Wegführung informiert war. Durch die regendezimierte Gruppe wurde jedoch nicht in Kleingruppen gefahren, sondern kurzfristig beschlossen, im Pulk zu fahren. 2 Tourguides fuhren vorne weg, 2 Guides

machten den Abschluss und die restlichen Guides teilten sich im Mittelfeld auf. Um die Guides auch farblich von den Radlern zu unterscheiden, bekamen diese ein oranges T-Shirt der Stadt Burghausen.

„Der Tag hat allen Tourguides viel Spaß gemacht. Wir haben uns gefreut, dass trotz Regens so viele gekommen sind und freuen uns schon aufs nächste Jahr“, so Peter Beer, der bereits Ideen für die Tour 2019 hat. Man darf also gespannt sein, wohin „Eine Stadt fährt Rad“ nächstes Jahr radelt. Eines ist jetzt schon gewiss, die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.


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