Mit Beige und Blau kombinieren
Gute-Laune-Farbe: Darum ist Pink so angesagt

19.03.2024 | Stand 12.04.2024, 1:25 Uhr

Eine Frau mit Mütze und Jacke in Pink - Wer ein leuchtendes Pink tragen möchte, ohne das die Kombination zu sehr knallt, trägt die Farbe am besten zu helleren Tönen. - Foto: Oneinchpunch/Westend61/dpa-tmn/dpa

Die Fußball-Nationalmannschaft hat neue Trikots. Und seither reden gefühlt alle über eine Farbe: Pink. Doch wie trägt man die eigentlich alltagstauglich?

Pink hat gerade Gesprächswert. Der Auslöser: die Farbe des neuen Auswärtstrikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Dabei ist Pink bereits eine ganze Weile ein Ding - zumindest in der Mode.

Schon in den letzten Jahren sah man auf den Schauen trendgebender Labels und Designer zahlreiche pinke Kombinationen   – teils sogar monochrome pinke Looks, also Pink von Kopf bis Fuß.  Die „Vogue“ schrieb 2022 von der Trendfarbe „Barbie Pink“.  Und vom Institut Pantone wurde der Pinkton Magenta sogar zur „Farbe des Jahres 2023“ gekürt.

Doch auch in diesem Sommer dürfte Pink weiterhin viel zu sehen sein - und zwar nicht nur auf Trikots. 

„Die Farbe, das hat sich schon angedeutet, löst Rot im Businesskontext ab, weil sie nicht so stark ist“, sagt die Stilberaterin Dunja Heß. „Pink ist so ein bisschen sanfter als Rot, aber trotzdem genauso mutig oder genauso aussagekräftig. Aber sie ist nicht so dominant.“ 

Pink ist, so Heß, zudem eine Farbe, „die gute Laune macht. Und das können wir einfach gerade gut gebrauchen.“ Kennen Sie das Konzept des Dopamin-Dressing, das die Mode-Psychologin Dawnn Karen vom Fashion Institute of Technology in New York geprägt hat? Demnach haben satte, leuchtende Farben das Potenzial, die Stimmung zu heben. Ein klarer Punkt für Pink also.

Es muss nicht immer knallen

Ein weiterer Vorteil der Farbe: Sie lässt sich gut kombinieren – und steht vielen Menschen, sagt Stilberaterin Heß. „Ein nicht so starkes, sondern ein bisschen wärmeres Pink können auch Frühlingstypen total gut anziehen.“

Dennoch: Pink hat nach wie vor einen „femininen Touch“. Für Männer sei die Wahl pinker Stücke daher auch eine Statement-Sache. „Also trauen Sie sich daran oder trauen Sie sich da nicht ran? Wenn Sie sich daran trauen, dann gelten sie schon eher als modern und auch als fortschrittlich“, so die Stilberaterin.

Ihr Tipp für alle, die neu auf den Geschmack gekommen, aber noch etwa unsicher sind: auf eine Kombination setzen, in der die Farbe weniger knallt. Also Pink nicht unbedingt im Zusammenspiel mit Schwarz anziehen. 

„Wenn das ein bisschen abgeschwächt werden soll, dann könnte Pink zum Beispiel mit einer beigefarbenen Chino oder zu sandfarbenen Tönen, etwa dem sandfarbenen Anzug, getragen werden. Also zu helleren Tönen. Damit kann man das total gut abmildern.“ 

Ebenfalls gut passt Pink zu Dunkelblau. Probieren Sie etwa zur dunkelblauen Stoffhose einfach mal ein pinkes Hemd aus.

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