16.01.2020, 13:22 Uhr

Zentrumslöschzug zieht Bilanz für 2019 Straubinger Stadtbrandrat ist „mächtig stolz“ auf seine Feuerwehr

(Foto: Feuerwehr Straubing)(Foto: Feuerwehr Straubing)

Anfang eines jeden neuen Jahres ist es bei der Feuerwehr Straubing Tradition, dass im Vorfeld der großen gemeinsamen Jahreshauptversammlung, die heuer am 30. Januar stattfindet, die einzelnen Löschzüge für sich Bilanz ziehen. Am letzten Montag war es beim Löschzug Zentrum soweit. Neu gewählt wurden auch der Kassier, der Schriftführer und die Kassenprüfer.

STRAUBING Zugführer Hubert Blaim konnte bei der Eröffnung der Versammlung im vollbesetzten Lehrsaal neben 78 aktiven Mitglieder auch Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Referatsleiter Wolfgang Bach, Ehrenstadtbrandrat Rainer Heimann und zahlreiche Vertreter aus dem Straubinger Stadtrat begrüßen. Nach dem Feststellen der Beschlussfähigkeit und dem Totengedenken begann Zugführer Blaim mit seinem Rückblick auf das vergangene Jahr.

Er ließ dabei zahlreiche Einsätze Revue passieren und berichtete auch über den aktuellen zahlenmäßigen Stand bei den Aktiven des Löschzug Zentrum. So waren zum Stichtag 102 Feuerwehrmänner/frauen beim Löschzug Zentrum aktiv, davon erfreulicherweise zahlreiche Quereinsteiger, die sich für die Tätigkeit bei der Feuerwehr begeistern konnten. Er ging in seinem Tätigkeitsbericht auch auf die vielen Ausbildungsveranstaltungen und das aktive Vereinsleben ein.

Ein besonderes Lob sprach er der Feuerwehrführung um Stadtbrandrat Stephan Bachl und Stadtbrandinspektor Michael Schießl und seinen Zugführerkollegen aus den Löschzügen Alburg, Ittling, Kagers und Nord aus. Er betonte die sehr gute Zusammenarbeit in den löschzugübergreifenden Gremien und das zielführende Miteinander. Mit einem kurzen Ausblick auf das Jahr 2020 und einem allseits bekannten „Passt scho!“, dem bayerischen Universalwort für „gut gemacht“, bedankte er sich bei allen für die herausragenden Leistungen.

Kassenbericht und Neuwahlen von Kassier, Schriftführer und Kassenprüfern

Kassier Gerhard Broschinsky gab im Anschluss einen umfassenden Kassenbericht ab, in dem er auch auf die bereits geplanten Beschaffungen für 2020 einging. Die beiden Kassenprüfer Reinhard Englberger und Christoph Laugwitz bescheinigten in ihrem Bericht eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft, welche von den stimmberechtigten Mitgliedern auch gewährt wurde.

Im Vorfeld der erforderlichen Neuwahlen des Kassiers, Schriftführer und der Kassenprüfer wurde der Vorschlag des Wahlleiters Hubert Blaim über die Verkürzung der kommenden Amtszeit bis zu den Neuwahlen im Jahre 2023, bei dem die gesamte Vorstandschaft neu gewählt werden muss, von den Mitgliedern per Handzeichen angenommen. Per Akklamation wurden dann der jetzige Kassenwart Gerhard Broschinsky und die beiden jetzigen Rechnungsprüfer Reinhard Englberger und Christoph Laugwitz in ihren Ämtern bestätigt und wiedergewählt. Schriftführer wurde, ebenfalls per Akklamation, Florian Weinzierl, der damit die Arbeit des bisherigen Schriftführer Robert Stangl, der sich nicht mehr zur Wahl stellte, fortsetzt. Hubert Blaim bedankte sich bei dem scheidenden Schriftführer und wünschte den gewählten Ausschussmitgliedern alles Gute in Ihren Funktionen.

Grußworte und ein Antrag beschlossen Versammlung

Alle Redner bedankten sich bei den Aktiven für Ihre Leistungsbereitschaft und Motivation. SBR Bachl griff ebenfalls das „Basst scho!“ seines Vorredners auf und brachte zum Ausdruck wie „mächtig stolz“ er auf die Feuerwehr Straubing sei. Oberbürgermeister Pannermayr betonte wie wichtig es für ihn sei, fachkundige und vor allem entscheidungsfreudige Menschen vor sich zu sehen. In einer immer humorloser werdenden Gesellschaft ist es leider nicht mehr alltäglich, schnelle Entscheidungen zu treffen und auch die Verantwortung dafür zu übernehmen. Dafür bedankte er sich nochmals explizit.

Zum Schluss der sehr harmonischen Jahreshauptversammlung wurde noch über einen fristgerecht eingegangenen Antrag abgestimmt. Mit 70 Ja-Stimmen und 8 Enthaltungen wurde eine Kostenübernahme der Teilnahmegebühren bei den Atemschutzleistungswettbewerben beschlossen. Hier sind zukünftig 40 Euro je teilnehmenden Trupp fällig. Ebenfalls beschlossen wurde aber eine Deckelung diese Gebühren auf maximal 300 Euro pro Jahr. Mit einem gemeinsamen Imbiss in der Florianistube ging die Versammlung zu Ende.


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