16.04.2018, 20:22 Uhr

„Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen“ Kurioser Streit führt zu massivem Polizeieinsatz an Straubinger Schule

(Foto: chalabala/123RF)(Foto: chalabala/123RF)

Weil befürchtet wurde, dass ein Schüler ein Messer zum Unterricht mitgenommen habe, gab es am Montagmorgen einen Polizeieinsatz an einer Straubinger Schule

Straubing. An einer Straubinger Schule ist es am frühen Montagmorgen zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen.

Auslöser war ein Streit zwischen einem Jungen (13) und seiner Erzieherin in einem Straubinger Wohnheim für Jugendliche. Wie die Polizei mitteilt, war es gegen 7 Uhr morgens zu der Auseinandersetzung gekommen, weil der 13-Jährige ein Etikett in seiner Jacke mit einem Messer entfernen wollte. Die Erzieherin jedoch empfahl, eine Schere zu verwenden.

Der 13-Jährige verschwand daraufhin auf seinem Zimmer, trennte das Etikett aus dem Kleidungsstück und warf anschließend das Messer weg. Die Erzieherin ging jedoch davon aus, der heißblütige Bub habe das Messer mit in die Schule genommen. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei.

„Von der Straubinger Polizei wurden an der Schule umfangreiche Sicherungsmaßnahmen getroffen“, sagt Pressesprecher Michael Ammerl vom Polizeipräsidium Niederbayern. Als der Junge an der Schule eintraf, löste sich die Situation jedoch schnell auf. Kein Messer, keine Gefahr – die Straubinger Ordnungshüter konnten wieder abziehen.


0 Kommentare