20.12.2017, 14:33 Uhr

Vollbesetzter Reisebus verunglückt Busunfall auf der A3 bei Straubing: Fahrer wird schwer verletzt

(Foto: Alexander Auer)(Foto: Alexander Auer)

Am Mittwoch hat sich auf der A3 ein schwerer Verkehrsunfall ereignet

NIEDERWINKLING Am Mittwoch, 20.12.2017 ereignete sich auf der A 3 bei Straubing, rund einen Kilometer nach der Anschlussstelle Schwarzach, Gemeindebereich Niederwinkling, ein folgenschwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines rumänischen Reisebusses mit 51 Fahrzeuginsassen. (hier geht‘s zur Erstmeldung)

Nach ersten Erkenntnissen der mit der Unfallaufnahme betrauten Polizeistreife, stockte der Verkehr auf der A 3 auf beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Passau. Zur Unfallzeit herrschte an der Unfallstelle im Bereich der Donau dichter Nebel vor, an der Donaubrücke Metten wurden zeitgleich Instandsetzungsarbeiten am Brückenbauwerk durchgeführt.

Ein rumänischer Reisebus, besetzt mit einem Fahrer und 50 Passagieren, fuhr gegen 12.40 Uhr beinahe ungebremst gegen das Heck eines Sattelzuges mit ebenfalls rumänischer Zulassung. Der Lkw war besetzt mit einem 41- jährigen Fahrer aus Rumänien, der sein Fahrzeug rechtzeitig am Stauende auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand gebracht hatte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des Reisebusses im Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges blieb bei dem Unfall unverletzt. Die an der Unfallstelle eingesetzten Feuerwehren aus Bogen, Niederwinkling und Hunderdorf mussten den eingeklemmten Fahrer unter schwierigen Bedingungen aus dem Fahrzeug befreien.

An beiden Fahrzeugen wird der entstandene Sachschaden mit ca. 75000 EUR beziffert. Zur Unfallursache selbst können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Passau seit 15.50 Uhr wieder für den Verkehr uneingeschränkt freigegeben. In der Spitze bildete sich ein Rückstau von 12 km an der Unfallstelle.

Der Sattelzug konnte aus eigener Kraft die Unfallstelle verlassen und seine Fahrt zur Reparatur fortsetzen. Am Omnibus entstand wirtschaftlicher Totalschaden, er wurde durch ein örtliches Bergeunternehmen versorgt. 

Durch das rumänische Busunternehmen aus Satu Mare, zu dem der verunfallte Bus gehört, wurde umgehend ein Ersatzbus für die Reisenden organisiert.


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