22.10.2020, 12:53 Uhr

Tierisch Ausgebüxte Kuh lebt seit einem halben Jahr im Wald – und das nicht mehr alleine!

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Seit rund einem halben Jahr lebt eine ausgebüxte Kuh friedlich am Rand des Truppenübungsplatzes Pfreimd. Sie hat inzwischen ein gesundes männliches Kalb bekommen.

Pfreimd. Der Bürgermeister von Nabburg, Frank Zeitler, berichtete dem Bayerischen Rundfunk (Studio Niederbayern/Oberpfalz), dass mehrere Versuche, die Kuh einzufangen, gescheitert seien. Auch das Betäubungsmittel aus dem Gewehr eines Tierarztes habe nicht ausreichend gewirkt, der Eigentümer der Kuh und des Kalbs sei wenig besorgt wegen der beiden Tiere und lasse sie in Freiheit leben. Sie verstecken sich im Wald am Rande des Truppenübungsplatzes und kommen nur ganz vorsichtig zum Fressen auf angrenzende Wiesen. Das schade ihnen nicht, sie sähen, so heißt es, gut genährt aus. Aus Sicherheitsgründen werden die Stadt Nabburg die Tiere nach Ablaufen einer letzten Frist an den Eigentümer wirklich einfangen. Die Kosten dafür habe der Landwirt zu zahlen. Das sei notwendig, weil die Tiere vor ein Auto laufen und damit den Straßenverkehr gefährden könnten.


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