04.10.2020, 20:13 Uhr

Kampfmittel Fliegerbombe in Hof erfolgreich entschärft

 Foto: Ursula Hildebrand Foto: Ursula Hildebrand

Die Fliegerbombe, die Bauarbeiter am Freitagmorgen, 2. Oktober, bei Rodungsarbeiten im Neubaugebiet Rosenbühl gefunden haben, ist entschärft. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief reibungslos. Evakuierte Bewohner konnten schon nach kurzer Zeit wieder in ihre Häuser zurück.

Hof. Bei dem gefundenen Blindgänger handelte es sich um eine 45-Kilo-Fliegerbombe mit einem Durchmesser von circa 20 bis 30 Zentimeter und einer Länge von circa 50 bis 60 Zentimetern. Entschärft wurde sie vom Kampfmittelräumdienst.

Der Fundort war im Radius von 300 Metern abgesperrt. Nicht zugänglich waren die Ossecker Straße auf Höhe der Max-Reger-Straße und der Bereich der Einmündung in die Carl-Orff-Straße. Rund 80 Bewohner der umliegenden Häuser wurden evakuiert. Nach einer Stunde konnten die Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief reibungslos und dauerte bis 11.20 Uhr.

Polizei, Katastrophenschutz und Kampfmittelräumdienst befanden sich vor Ort, nachdem die Mitarbeiter des städtischen Bauamtes gegen 8 Uhr diese über ihren Fund verständigt hatten und somit automatisch die Warnkette aktiviert wurde.

Das Neubaugebiet Rosenbühl liegt in der damaligen Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund ihrer verkehrstechnischen Bedeutung im zweiten Weltkrieg waren der Hofer Hauptbahnhof, der Bahnhof Neuhof und die Unterkotzauer Eisenbahnbrücke im Frühjahr 1945 immer wieder Ziel von Bombenangriffen. Der erste Blindgänger wurde im Juni 2020 im Bebauungsgebiet Rosenbühl gefunden.


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