18.09.2020, 22:52 Uhr

35.000 Euro Schaden Auffahrunfall auf der A93 bei Weiden – drei Verletzte

 Foto: DRF Luftrettung Foto: DRF Luftrettung

Am Freitag, 18. September, gegen 13.05 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A93 in Richtung Norden kurz vor der Anschlussstelle Weiden-Nord auf dem linken Fahrstreifen ein Auffahrunfall.

Weiden. Dabei musste ein 41-jähriger Regensburger mit seinem Skoda verkehrsbedingt stark abbremsen. Der hinter ihm fahrende 27-jährige Fahrzeugführer aus Österreich musste mit seinen Kia ebenfalls stark abbremsen, konnte aufgrund zu geringem Sicherheitsabstandes jedoch nicht mehr rechtzeitig seine Geschwindigkeit anpassen. Er wich nach rechts aus, um ein Auffahren zu vermeiden, touchierte den Skoda jedoch noch mit seiner linken Fahrzeugfront am rechten Fahrzeugheck. Der Fahrer des Kia hielt im Anschluss an den Aufprall kontrolliert auf dem Standstreifen an.

Hinter dem Kia auf dem linken Fahrstreifen fuhr ein 37-Jähriger aus Kemnath. Er konnte seinen Toyota ebenfalls aufgrund zu geringen Abstandes nicht mehr abbremsen und fuhr auf den Regensburger Skoda auf, sodass beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit auf dem linken Fahrsteifen zum Liegen kamen. Bei beiden Fahrzeugen gingen bei diesem Unfallgeschehen die Airbags auf.

Der Fahrzeugführer aus Regensburg und seine auf dem Beifahrersitz anwesende 37-jährige Frau wurden durch den Unfall verletzt. Die Ehefrau wurde mit mittelschweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Weiden geflogen. Er selbst sowie der Toyota Fahrer erlitten leichtere Verletzungen und folgten mit dem Rettungswagen ebenfalls ins Klinikum Weiden. Der österreichische Fahrzeugführer blieb unverletzt. Am Unfallort waren insgesamt fünf Rettungsfahrzeuge, zwei Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber.

An den verunfallten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von circa 35.000 Euro. Alle drei mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Die Feuerwehren Altenstadt an der Waldnaab und Weiden waren mit insgesamt 33 Mann und sechs Fahrzeugen vor Ort. Sie übernahmen die Absicherung der Unfallstelle mit einer Totalsperre der BAB und der Ausleitung an der Anschlussstelle Weiden-West sowie die Fahrbahnreinigung aufgrund ausgelaufener Schmierstoffe und herumliegender Fahrzeugteile.

Die Autobahnmeisterei Windischeschenbach war ebenfalls vor Ort und gab die Fahrbahn nach der Fahrbahnreinigung und Anbringung von Warnschildern aufgrund der ausgelaufenen Betriebsstoffe wieder frei. Um 14.45 Uhr waren alle Arbeiten abgeschlossen und die Fahrbahn konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.


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