13.05.2020, 13:53 Uhr

Zigarettenschmuggel Styroporblöcke als Schmuggelversteck – Tabakspürhund des Waidhauser Zolls erfolgreich

 Foto: Hauptzollamt Regensburg Foto: Hauptzollamt Regensburg

Ein ganz besonderes Versteck suchte sich ein 24-jähriger Lkw-Fahrer aus Südosteuropa aus, um unversteuerte Zigaretten einzuschmuggeln. Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg zogen den Lkw vor kurzem nahe Waidhaus aus dem fließenden Verkehr und brachten das Fahrzeug zur eingehenden Überprüfung zu einer nahe gelegenen Halle.

Waidhaus. Auf Befragen gab der Fahrer an, auf dem Weg nach Paris zu sein und nur vier Schachteln Zigaretten für den Eigenverbrauch dabei zu haben. Dass diese Aussage nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmte, zeigte sich bei der Überprüfung des Fahrzeugs und der Ladung: Zwei Kühlboxen, die sich auf der Ladefläche befanden, dienten als Versteck für insgesamt 6.200 Stück Schmuggelzigaretten. In der Fahrerkabine fanden die Waidhauser Zöllner weitere 600 Stück Zigaretten.

Aber damit noch nicht genug: Zur genaueren Kontrolle der Ladung, die aus Styroporwürfeln bestand, kam Tabakspürhund „Becks“ zum Einsatz. Dabei zeigte der Hund starkes Interesse an zwei dieser Würfel. Nach Entfernen der Würfel-Deckplatten kamen insgesamt 9.800 Stück Schmuggelzigaretten zum Vorschein.

Die Zöllner stellten somit insgesamt 83 Stangen unversteuerte Zigaretten sicher und leiteten gegen den Beschuldigten ein Verfahren des Verdachtes der Steuerhinterziehung ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf circa 3.000 Euro.


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