16.04.2020, 17:41 Uhr

Statistik Die Feuerwehren im Landkreis Schwandorf haben alle Hände voll zu tun

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Die Feuerwehren im Landkreis Schwandorf zeigen in der Krise weiterhin volle Einsatzbereitschaft. Seit dem 6. April haben sich die Einsatzzahlen im Landkreis Schwandorf deutlich erhöht, so Pressesprecher Hans-Jürgen Schlosser.

Landkreis Schwandorf. Seitdem die bayerische Staatsregierung am 15. März den Katastrophenfall erklärt hat mussten bis 15. April insgesamt 108 Einsätze abgearbeitet werden. Das ist ein Zuwachs von 44 Einsätzen innerhalb von zwei Wochen. Diese gliedern sich in 39 Brandeinsätze, 66 Technische Hilfeleistungen, zwei ABC-Einsätze und eine sonstige Tätigkeiten. Die Gesamtzahl liegt bei 108. Insgesamt wurden 197 Einheiten mit 3.250 Einsatzstunden alarmiert. Die Einheiten können auch mehrfach alarmiert worden sein. Jedoch zeigt sich, dass ein Großteil der Feuerwehren im Landkreis Einsätze abarbeiten musste. Das ergibt wiederum ein Zuwachs an 1.250 Einsatzstunden seit dem 5. April, erläutert Pressesprecher Hans-Jürgen Schlosser. Eine deutliche Zunahme ist derzeit im Bereich der Brandeinsätze zu sehen. Waren es noch bis zum 5. April insgesamt 17 Einsätze, hat man hier einen relativ hohen Anstieg um 22 Einsätze auf gesamt 39 verzeichnet.

Für die Feuerwehren im Landkreis hat man nun eine eigene Informationsseite eingerichtet. Unter www.kfvschwandorf.feuerwehren.bayern sind alle wichtigen Informationen und Sicherheitshinweise für den Feuerwehrdienst zusammengefasst. Diese werden laufend aktualisiert. Anfragen werden durch den Fachberater Öffentlichkeitsarbeit Hans-Jürgen Schlosser hier entgegengenommen sowie Bearbeitet und die Antworten entsprechend kommuniziert. Neue Wege in der Ausbildung werden derzeit im Bereich Fachbereich Information & Kommunikation (I&K) geführt von Kreisbrandmeister Christian Demleitner sowie Fachberater Christoph Beier gegangen. Hier hat führt man derzeit einen Onlinepilot Funklehrgang durch.


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