19.02.2020, 13:05 Uhr

Strafverfahren eingeleitet Mutmaßlicher Bandendieb konnte nach sieben Monaten gestellt werden

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Bereits Anfang Juli 2019 war es im Landkreis Schwandorf zu mehreren Einbrüchen gekommen, bei dem unbekannte Täter gewaltsam Büroräume und Lagerhallen öffnen und Diebesgut im niedrigen fünfstelligen Eurobereich entwenden konnten. Ein Tatverdächtiger wurde nun ermittelt.

Wernberg-Köblitz. Die bislang Unbekannten konnten in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli 2019 in Wernberg-Köblitz aus mehreren Objekten Gegenstände erbeuten. Unter anderem entwendeten sie einen Opel Movano, mit dem sie ihr Diebesgut wegtransportierten. Die Männer hatten einen Gesamtschaden von knapp 8.000 Euro verursacht.

Eine sofort eingeleitete Fahndung führte zunächst nicht zum Ergreifen der Täter. Jedoch konnte das Fahrzeug zwei Wochen darauf in Tschechien aufgefunden werden. Die Ermittlungen liefen ab diesem Zeitpunkt in enger Absprache mit den tschechischen Beamten über das Gemeinsame Zentrum Schwandorf.

Im August 2019 wurde ein 29-Jähriger Mann bei einem Einbruch in Nürnberg auf frischer Tat festgestellt. Er wurde vorläufig festgenommen und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen besonders schweren Fall des Diebstahls. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Wie sich nun aufgrund intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Amberg herausstellte, ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann auch für die Einbrüche in Wernberg-Köblitz verantwortlich ist. Gegen den 29-Jährigen wurde daher zusätzlich ein Strafverfahren wegen schweren Bandendiebstahls eingeleitet.


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