11.02.2020, 16:23 Uhr

Weitere Ermittlungen nötig Grenzfahnder erwischen auf der A6 mutmaßliche Diebe


Großer Erfolg für die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus, die in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 9. Februar, drei rumänische Staatsbürger auf der Autobahn A6 kontrollierten und Diebesgut feststellten.

WAIDHAU. Gegen 14 Uhr war einer Zivilstreife der Grenzfahnder ein Renault Megane mit französischem Kennzeichen auf der Autobahn A6 aufgefallen. Im Fahrzeug hatten sich drei Insassen, allesamt rumänischer Staatsbürgerschaft, befunden, die aus der Tschechischen Republik eingereist waren. Die drei Personen, im Alter zwischen 32 und 41 Jahren, hatten einstimmig angegeben nach Frankreich unterwegs zu sein. Auffällig war jedoch, dass sie keinerlei Gepäck dabei hatten.

Am Sonntag, gegen 6.40 Uhr, befand sich dann das Trio mit demselben Fahrzeug wiederholt auf der A6, diesmal in Richtung Tschechischer Republik. Die Beamten der GPI Waidhaus bewiesen den richtigen Riecher und führten erneut eine Kontrolle des Fahrzeuges durch. Diesmal fanden Sie einen Kofferraum, beladen mit mehreren Kettensägen und weiteren Maschinen, sowie Werkzeugen namhafter Hersteller, vor. Hinweise ergaben, dass es sich um Gegenstände aus der Schweiz handelt. Nachdem keinerlei Rechnungen oder ähnliche Schriftstücke für einen legalen Erwerb vorgelegt werden konnten, wurden die Gegenstände durch die Polizeibeamten sichergestellt. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich zumindest bei einer der Maschinen um Diebesgut aus einem Einbruch in der Schweiz handeln.

Die drei Männer haben sich nun wegen des Verdachts von Eigentumsdelikten zu verantworten. Nach den polizeilich notwendigen Maßnahmen konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.


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