20.12.2019, 13:50 Uhr

Landkreis Amberg-Sulzbach Busfahren will gelernt sein – Verkehrserzieher beschulen 65 Schulklassen

Harald Heselmann warnt eindringlich vor den Gefahren an der Bushaltestelle. (Foto: PI Amberg)Harald Heselmann warnt eindringlich vor den Gefahren an der Bushaltestelle. (Foto: PI Amberg)

Seit den Herbstferien bis kurz vor Weihnachten lernten alle Schüler der ersten und zweiten Klassen an den Grundschulen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Amberg das richtige und gefahrenfreie Busfahren. Die Verkehrserzieher Horst Strehl und Harald Heselmann beschulten insgesamt 1.347 Schülerinnen und Schüler aus 65 Schulklassen des Landkreises und der Stadt Amberg.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Zunächst erklärten die Polizisten in einem kurzen theoretischen Unterricht im Klassenzimmer die Wichtigkeit von heller Kleidung, gelben Überziehwesten und reflektierenden Schultaschen. Auch das richtige Verhalten auf dem Weg zur Bushaltestelle, zur Schule und in den Bushaltestellen wurde intensiv besprochen. Besonders wichtig ist auch die Unterweisung, wie sie ohne Gedrängel in den Schulbus ein- und aussteigen und sich im Bus während der Fahrt richtig verhalten. Auch im Bus herrscht Gurtpflicht und wie wichtig der Anschnallgurt ist, zeigte den Kindern ein kleines Experiment im Bus.

Zunächst aber übten die Kinder im praktischen Teil des Unterrichts am Schulbus das Ein- und Aussteigen. Bei der anschließenden kurzen Rundfahrt wurde mittels einer Vollbremsung bei geringer Geschwindigkeit demonstriert, welche Kräfte auf die Passagiere, insbesondere die jungen Schülerinnen und Schüler einwirken können. Eine im Gang des Busses stehende Schultasche, die bei dieser Bremsung bis zum Busfahrer rutschte, blieb bei allen Schülern in lebhafter Erinnerung. Es verdeutlichte den Kindern, was passieren kann, wenn ein Fahrgast ungesichert im Bus mitfährt. Die Verkehrserzieher zeigten den Kindern in der weiteren Schulung vor allem die Gefahren des „Toten Winkels“ und beim Überqueren der Fahrbahn. Niemals vor oder hinter dem Schulbus die Fahrbahn überqueren, auch wenn mittags auf der anderen Straßenseite bereits die Mama wartet.

An dieser Stelle gilt es, den Busunternehmern und ihren Fahrern höchstes Lob und Dank auszusprechen, da alle beteiligten Unternehmen ihre Busse und Fahrer für diese Beschulung unentgeltlich zur Verfügung stellten.


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