02.07.2019, 16:14 Uhr

Mindestens 500 Euro Schaden Jugendliches Quartett hinterließ seine Graffiti-Spuren an einer Bahnhofsunterführung in Amberg


Es gibt durchaus Graffiti mit künstlerischem Charakter – darunter fallen sicherlich nicht die Schmierereien in der Bahnhofsunterführung auf dem Weg in die Amberger Altstadt.

AMBERG Hier tobten sich am 25. Juni gegen 20.35 Uhr erneut vier Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus. Darunter ein junges Pärchen, das „quasi romantisch“ seine Initialen und den nahezu frischen Jahrestag mit blauer Sprühfarbe hinterließ. Dumm nur, dass sie von einem gleichaltrigen Zeugen beobachtet wurden. Er sah nicht weg, sondern rief die Polizei. Aufgeschreckt floh das Quartett bis zum Eintreffen der Streife, die von dem jungen Zeugen nicht nur die frischen Graffiti gezeigt, sondern sogleich die Namen der ihm bekannten Täter geliefert bekam. Nachdem zur Beweissicherung eine Vergleichslackprobe genommen wurde, fuhren die Ordnungshüter zur Wohnadresse des einzig im Quartett befindlichen Mädchens. Im Beisein ihrer sorgeberechtigten Mutter wurde die 16-jährige Ambergerin sowohl mit der Tat konfrontiert als auch mit den Folgen. Gegen sie und alle ihre Begleiter erwartet ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, den Eltern steht demnächst Post von der Stadt Amberg ins Haus. Die Schadensersatzansprüche werden seitens der Polizei auf mindestens 500 Euro geschätzt.


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