28.05.2019, 14:04 Uhr

Kontrolle bei Schirnding Slowake wurde mit Haftbefehl gesucht

(Foto: tg)(Foto: tg)

Wenn das ein 35-jähriger Slowake gewusst hätte, wäre er wohl nicht nach Deutschland eingereist ...

SCHIRNDING/LANDKREIS WUNSIEDEL Am Montagabend, 27. Mai, wurde er mit seinem Skoda Octavia am Grenzübergang Schirnding einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung der Staatsanwaltschaft Amberg, wegen Unfallflucht besteht. Zur Option standen 40 Tage Gefängnis, die durch Zahlung von 1.600 Euro und 620 Euro Kosten abgewendet werden konnten. Des Weiteren bestand auch noch ein Beschlagnahmebeschluss für seinen Führerschein wegen eines zweimonatigem Fahrverbots der Staatsanwaltschaft Amberg, ebenfalls wegen vorgenannter Unfallflucht. Dem jedoch noch nicht genug, denn gegen den Slowaken bestanden darüber hinaus noch zwei rechtskräftige Fahrverbote der Zentralen Bußgeldstelle aus dem Monat Februar dieses Jahres. Sein Führerschein wurde daher durch Beamte der Polizei Marktredwitz beschlagnahmt. Da sein in Deutschland lebender Schwager die Geldstrafe samt Kosten bezahlte, konnte die drohende Haftstrafe abgewendet werden. Wegen des Fahrens trotz Fahrverbots, er war ja nach Deutschland mit seinem Pkw eingereist, obwohl gegen ihn zwei rechtskräftige Fahrverbote bestanden, wurde er angezeigt. Für die dafür zu erwartende Strafe musste er noch eine Sicherheitsleitung in Höhe von 500 Euro hinterlegen.


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