03.01.2019, 10:46 Uhr

Die Polizei hatte viel zu tun Schneefall sorgte für Unfälle auf den hochfränkischen Autobahnen

(Foto: trendobjects/123RF)(Foto: trendobjects/123RF)

Die Schneefälle führten am Mittwoch, 2. Januar 2019, zu zahlreichen Verkehrsunfällen auf den hochfränkischen Autobahnen.

LANDKREISE HOF UND WUNSIEDEL Um 7 Uhr krachte es das erste Mal auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Gefrees und Münchberg-Süd. Ein 30-Jähriger drehte sich auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn mit seinem Mazda um die eigene Achse und stieß leicht gegen die rechte Leitplanke. Der Mazdafahrer blieb unverletzt und der Schaden ist mit etwa 500 Euro eher gering.

Bereits kurze Zeit später, um 7.20 Uhr, kam es auf der Gegenfahrbahn der A9 zum Unfall. Zwischen Münchberg-Süd und Gefrees kam ein 32-jähriger Toyota-Fahrer auf der zu dem Zeitpunkt lediglich nassen Fahrbahn ins Schleudern, stieß erst gegen die Betonwand in der Fahrbahnmitte und anschließend nach rechts in die Leitplanke. Während des Schleudervorgangs touchierte der Toyota noch einen Sattelauflieger. Der Fahrer des Toyota wurde nicht verletzt. Der Schaden am Pkw, an den Schutzeinrichtungen der Autobahnmeisterei und am Sattelauflieger beträgt insgesamt etwa 5.000 Euro.

Um etwa 8.20 Uhr mussten die Beamten zur nächsten Unfallstelle eilen. Diesmal auf der A 93 zwischen der Anschlussstelle Marktredwitz/Nord und Wunsiedel. Dort musste ein 31-Jähriger mit seinem VW-Transporter abbremsen, weil vor ihm ein Winterdienstfahrzeug fuhr. Durch die Bremsung geriet der Transporter auf der winterlichen Fahrbahn ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Auch hier waren keine Verletzten zu beklagen und auch der Schaden ist mit etwa 300 Euro sehr gering.

Am frühen Nachmittag, gegen 13.15 Uhr, wurden die Beamten wiederum zu einem Verkehrsunfall gerufen. Und wieder lag die Unfallstelle auf der A9 zwischen Gefrees und Münchberg-Süd. Hier erkannte ein 31-Jähriger zu spät, dass sich der Verkehr auf der Autobahn kurz stockte und er fuhr auf den vor ihm stehenden VW auf. Der Sachschaden beläuft sich hier auf etwa 4.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Um 16.25 Uhr krachte es abermals auf der A9, diesmal zwischen Marktschorgast und Gefrees. Ein 23-Jähriger kam im Auslauf einer Kurve mit seinem Opel Astra auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte frontal in die Leitplanke. Auch er wurde nicht verletzt, der Schaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Schließlich musste noch eine Unfallflucht von den Hofer Verkehrspolizisten bearbeitet werden. Bereits gegen 15.30 Uhr stieß eine junge Frau aus Baden-Württemberg mit ihrem Audi auf der A93 zwischen Marktredwitz/Nord und Wunsiedel auf winterlicher Fahrbahn in die Leitplanke. Ohne anzuhalten, setzte die 23-Jährige die Fahrt fort, suchte eine Werkstatt in Hof auf und verständigte ihre Versicherung. Erst einige Stunden später meldete sie den Unfall auch bei der Hofer Verkehrspolizei. Den Beamten blieb nichts anderes übrig, als der jungen Damen den Vorwurf einer Verkehrsunfallflucht zu machen. Sie richtete an der Leitplanke und an ihrem Audi einen Schaden von etwa 6.500 Euro an.


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