27.12.2018, 12:23 Uhr

Unfälle auf der A9 Sieben Fahrzeuge, fünf Leichtverletzte, über 80.000 Euro Schaden

(Foto: bwylezich/123RF)(Foto: bwylezich/123RF)

Kurz hintereinander ereigneten sich am Mittwoch, 26. Dezember, zwischen 13.06 und 15.20 Uhr, drei Verkehrsunfälle auf der Autobahn A9, wobei mehrere Personen leicht verletzt wurden und hoher Sachschaden entstand.

A9/MÜNCHBERG 44.000 Euro Gesamtschaden entstand, als eine 40-jährige Frau aus Berlin mit ihrem Wohnwagengespann außer Kontrolle geriet, über die Fahrbahn schleuderte und quer über den drei Fahrstreifen stehen blieb. Eine 49-jährige Frau aus München hatte keine Chance mehr, auszuweichen, und kollidierte mit dem Gespann frontal. Ein 39-jähriger Eichstätter versuchte ebenfalls noch, einem Zusammenstoß zu entkommen, prallte aber im Ausweichen noch mit dem Wohnwagen zusammen. Alle drei Vehikel blieben mit massiven Schäden auf der Fahrbahn stehen. Es baute sich ein Stau auf. Die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof bauten eine provisorische Verkehrsführung auf, um die Autos einspurig an der Unfallstelle vorbeizuleiten. Dabei überfuhr ein bislang unbekanntes Fahrzeug einen Leitkegel, der nun mitten auf der Fahrbahn lag. Ein 45-jähriger Münchner erkannte das Hindernis und bremste bis zum Stillstand ab. Sein Hintermann, ein 26-jähriger Pforzheimer, erkannte dies und kam ebenfalls noch zum Stehen; nicht so der folgende 40-Jährige aus Berlin. Er fuhr dem Pforzheimer auf und schob ihn auf den Münchner. Hierdurch wurden fünf Personen leicht verletzt, darunter der Unglücksfahrer selbst. Auf 29.000 Euro war der Sachschaden zu beziffern. Nur wenige Sekunden dauerte es bis schließlich ein 43-jähriger Potsdamer auf den verunfallten Pkw des Berliners auffuhr und seinem Fahrzeug noch einen Heckschaden zufügte. Hierdurch entstanden nochmals 9.000 Euro Schaden. Außerdem wurde die 43-jährige Mitfahrerin bei der Kollision leicht verletzt.

Nachdem die Beamten die Unfallaufnahme abgeschlossen hatten und sämtliche Wracks abgeschleppt waren, lösten sich die Stauungen zügig auf, die viele Weihnachtsheimkehrer auf eine Nervenprobe gestellt hatten.


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