15.12.2018, 10:00 Uhr

Auf dem Weg nach Polen In das Heck eines Sattelaufliegers geprallt – Familie verunglückt auf der A9 schwer

(Foto: bwylezich/123RF)(Foto: bwylezich/123RF)

Am Freitagabend, 14. Dezember, ereignete sich um 19.11 Uhr auf der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Hof-West ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Erwachsene und zwei Kinder leicht bis mittelschwer verletzt wurden und ein Sachschaden von circa 25.000 Euro entstand.

HELMBRECHTS Eine vierköpfige Familie aus dem Raum München war mit ihrem Audi auf dem Weg nach Polen. Der 41-jährige Familienvater befuhr die linke Spur und war gerade im Begriff, mehrere Lkws zu überholen. Entweder aus Unachtsamkeit oder infolge eines Sekundenschlafes fuhr er von der linken Spur kommend immer weiter nach rechts und krachte schließlich mit hoher Wucht in das Heck eines Sattelaufliegers, der sich auf der rechten Spur befand. Der Aufprall war so heftig, dass der Audi im Frontbereich massiv beschädigt und auf der rechten Seite förmlich aufgerissen wurde. Der Audi kam auf der mittleren Spur wieder zum Stehen, der beteiligte Sattelzug konnte am Standstreifen anhalten. Das jüngste Kind im Audi, welches ordnungsgemäß gesichert auf dem Beifahrersitz saß, erlitt durch den Aufprall mittelschwere Verletzungen, die Mutter und ein weiteres Kind im Fahrzeugfond sind leicht verletzt worden. Alle Verletzten sind umgehend ins Klinikum eingeliefert worden, die Feuerwehr Münchberg, die Autobahnmeisterei Münchberg und das BRK waren im Einsatz. Da die Autobahn mit auslaufenden Betriebsstoffen verunreinigt und mit Trümmerteilen übersäht war, musste sie für Bergungs- und Reinigungsarbeiten zunächst voll gesperrt werden, nach einer halben Stunde konnte zumindest der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der Verkehr staute sich bis in die Nachtstunden auf einer Länge von circa sieben Kilometern.


0 Kommentare