17.11.2018, 21:27 Uhr

Polizei hatte Lage im Griff Wunsiedel stellt sich gegen Aufmarsch der rechtsextremen Szene

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Mehrere hundert Menschen brachten am Samstag, 17. November, in der Wunsiedler Innenstadt friedlich ihren demokratischen Widerstand gegen die rechtsextreme Szene zum Ausdruck. Deren Anhänger marschierten wie schon in den Jahren zuvor durch ein Wohngebiet.

WUNSIEDEL Das Netzwerk „Wunsiedel ist bunt“, die Kirchen und ein Wunsiedler Gymnasium organisierten sich zu einem bürgerlichen Protest in der Stadt. Unter dem Motto „Wunsiedel ist bunt: Zeichen setzen für Menschlichkeit!“ kamen weit über 300 Bürgerinnen und Bürger am Marktplatz zusammen und zeigten dadurch deutlich Flagge gegen rechtsextreme Umtriebe. Im Vorfeld veranstalteten die Kirchen Gottesdienste und zogen mit ihren Teilnehmern zum Marktplatz. Etwa 30 Personen nahmen an einer der von der Organisation „Die Partei“ durchgeführten Versammlung teil.

150 Personen folgten der von einem Aktivisten der rechtsextremen Szene angemeldeten Versammlung im Wunsiedler Norden.

Mehrere hundert Einsatzkräfte aus Oberfranken sowie zahlreiche Einsatzeinheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei sorgten für einen störungsfreien Verlauf der Versammlungen.


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