26.07.2018, 13:41 Uhr

Sprengstoffspürhund im Einsatz Herrenloser Rollstuhl am Schwandorfer Bahnhof sorgte für Aufregung

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Für kurzzeitige Aufregung sorgte am Mittwoch, 25. Juli, kurz nach 13 Uhr, am Bahnhof in Schwandorf ein an eine Sitzbank angeketteter Rollstuhl.

SCHWANDORF Einem Mitarbeiter der DB AG war der herrenlose Rollstuhl, auf dessen Sitzfläche zwei Rucksäcke abgelegt waren, aufgefallen. Da kein Besitzer bzw. keine Besitzerin ausfindig zu machen war und sensibilisiert durch die Terrorlage der letzten Jahre, kam dem Bahnmitarbeiter die Sachlage verdächtig vor. Er verständigte deshalb die Bundespolizei.

Bis zum Eintreffen der Streife sicherte er den betreffenden Bereich zwischen den Gleisen drei und vier vorbildlich gegen das Betreten anwesender Reisender ab. Da weiterhin kein Besitzer festgestellt werden konnte, forderten die Bundespolizisten einen Sprengstoffspürhund von der in Schwandorf ansässigen Diensthundefortbildungsstätte der Bundespolizei an. Der eingesetzte Sprengstoffspürhund zeigte schließlich keinerlei Anzeichen auf Sprengstoff. Es konnte deshalb Entwarnung gegeben und die Rücksäcke durchsucht werden.

Als einziger Hinweis auf die Identität der Besitzerin oder des Besitzers konnte eine Krankenversicherungskarte, ausgestellt auf eine weibliche Person, aufgefunden werden. Die Versicherungskarte stellten die Beamten sicher. Die weiteren Gegenstände wurden als Fundsache eingestuft und dem Service Personal der DB AG übergeben.


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