05.04.2018, 15:19 Uhr

Von Amsterdam nach Italien US-Amerikaner hat Marihuana in der Reisetasche

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Bei der polizeilichen Kontrolle eines 23-Jährigen am Ostersonntag, 1. April, gegen 11 Uhr haben Grenzfahnder der Bundespolizei Furth im Wald im Fernreisezug Ales von Prag nach München Marihuana aufgefunden.

SCHWANDORF Die Frage der kontrollierenden Beamten nach mitgeführten Waffen, verbotenen Gegenständen oder Rauschmittel verneinte der US-Amerikaner zunächst. Er gab an, aus Amsterdam zu kommen und über Prag und München auf dem Weg nach Italien zu sein. Auf Grund seines Verhaltens überprüften die Polizisten das Reisegepäck des 23-Jährigen und fanden im Rucksack zunächst Gegenstände zum Konsum von Betäubungsmitteln. In der mitgeführten Reisetasche fanden sie schließlich in einer Plastikbox und abgepackt in drei Druckverschlusstütchen 5,6 Gramm (brutto) Marihuana.

Für die weitere Sachbearbeitung auf der Dienststelle nahmen die Beamten den Mann in Schwandorf aus dem Zug. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der US-Amerikaner gegen 12.30 Uhr seine Reise fortsetzen. Allerdings ohne Rauschmittel. Das sichergestellte Marihuana übergaben die Bundespolizisten zusammen mit den gefertigten Unterlagen der zuständigen Kontrolleinheit Verkehrswege des Zolls (KEV) in Furth im Wald. Diese erstattet nun Anzeige wegen des Verdachts eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz.


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