05.04.2018, 10:42 Uhr

Dankschreiben und Geldprämien Zeugen halfen der Polizei in Schwarzenfeld, einen Einbrecher festnehmen zu können

Roland Heldwein (Leiter der PI Nabburg), Petra Schindler mit Sohn Simon, Stefan Sattich, Melanie Sattich, Christian Kiendl (Ermittlungsbeamter der PI Nabburg). (Foto: Polizei)Roland Heldwein (Leiter der PI Nabburg), Petra Schindler mit Sohn Simon, Stefan Sattich, Melanie Sattich, Christian Kiendl (Ermittlungsbeamter der PI Nabburg). (Foto: Polizei)

Der Nabburger Inspektionsleiter Roland Heldwein überreichte als Dank ein Anerkennungsschreiben und eine Geldzuwendung als Belohnung von Polizeipräsident Gerold Mahlmeister an das Ehepaar Sattich und an Petra Schindler.

NABBURG/SCHWARZENFELD Die drei aufmerksamen Personen hatten einen Einbrecher in einem Supermarkt in Schwarzenfeld beobachtet und sofort die Polizei verständigt. Ein Mann war gewaltsam in einen Vorraum eingedrungen, nahm Diebesgut an sich und flüchtete.

„Überwachung“ des Täters bis zum Eintreffen der Polizei

Das Ehepaar Sattich sowie Petra Schindler waren an diesem Abend auf dem Nachhauseweg, als sie die Beobachtung machten. Sofort griffen sie zum Handy und verständigten die Polizei. Mit entsprechendem Abstand beobachteten sie die Flucht des Mannes und konnten so den anfahrenden Polizeikräften eine detaillierte Standortbeschreibung durchgeben. Letztlich wurde der Tatverdächtige durch eine Streife der Polizeiinspektion Nabburg festgenommen. Er sitzt derzeit immer noch in Untersuchungshaft. Roland Heldwein und Christian Kiendl, der zuständige Sachbearbeiter des Einbruchs, hoben das vorbildliche Verhalten der Hinweisgeber hervor. In vielen Fällen hat die Polizei ohne Hinweise aus der Bevölkerung keine Möglichkeit, die Straftaten zu klären und die Täter zu ermitteln. „Es ist nur folgerichtig, couragiertes Verhalten von Bürgern mit einer kleinen Anerkennung und Belohnung zu würdigen“, stellte Erster Polizeihauptkommissar Heldwein heraus.

Nach Aushändigung des Anerkennungsschreibens von Polizeipräsidenten Gerold Mahlmeister sowie der Übergabe der Geldzuwendung gab es für die Geehrten noch die Möglichkeit, die Dienststelle zu besichtigen. Anschließend stellte man sich zu einem Erinnerungsfoto auf.


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