21.03.2018, 15:04 Uhr

Bundesstraße mehrere Stunden gesperrt Schwerer Unfall auf der B22 –17-Jährige stirbt nach Frontalzusammenstoß

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Am Dienstag, 20. März, ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B22 bei Krummennaab.

KRUMMENNAAB/LANDKREIS TIRSCHENREUTH Gegen 7.25 Uhr befuhr ein 18-jähriger Fahrzeugführer mit seinem VW-Golf die Bundesstraße 22 von Erbendorf kommend in Richtung Weiden. In seinem Pkw saßen auf dem Beifahrersitz eine 17-jährige junge Frau und im Fond ein 16-jähriger junger Mann. Die Insassen im VW-Golf wohnen alle im Gemeindebereich Erbendorf. In einer Rechtskurve nahe der Gemeinde Krummennaab kam der 18-jährige VW-Golf-Fahrer aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Zu dem Zeitpunkt kam ihm ein 44-jähriger Fahrer aus der Gemeinde Mantel mit seinem Renault in der Kurve entgegen. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß. In dem Renault befanden sich noch ein junger Mann im Alter von 17 Jahren, sowie ein 59-jähriger Mann. Kurz nach dem Frontalzusammenstoß fuhr noch ein 38-jähriger Fahrer eines Audi in die Unfallstelle und stieß gegen beide Fahrzeuge. Im Audi befand sich noch eine 41-jährige Frau.

Durch den Zusammenstoß verstarb die 17-jährige Beifahrerin des VW Golf noch an der Unfallstelle. Die weiteren Fahrzeuginsassen im VW-Golf und dem Renault wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der Fahrer des Audi und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Weiden ordnete zur Klärung des Unfallhergangs die Zuziehung eine Kfz-Sachverständigen an. Der örtliche Pfarrer war vor Ort und spendete der Verunglückten die Sterbesakramente. Außerdem kümmerte sich das Kriseninterventionsteam um die Opfer.

Die Feuerwehren Erbendorf, Krummennaab, Wildenreuth waren mit rund 45 Mann an der Unfallstelle und übernahmen die Umleitungsmaßnahmen, die Bergung und Befreiung der eingeklemmten Personen, sowie die Reinigung der Fahrbahn. Die Leitung hatte Feuerwehrkommandant Bernhard Schmidt. Die etwa15 Rettungskräfte des BRK unter der Leitung von Jürgen Göppl sowie die DRF mit zwei Rettungshubschraubern kümmerten sich um die verletzten Personen. Das KIT unterstützte die Streife der PI Kemnath bei der Verständigung der Angehörigen.

Der Gesamtschaden beträgt etwa 15.000 Euro. Die Bundesstraße B22 war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die PI Kemnath.


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