21.03.2018, 13:14 Uhr

Geplant in Windischeschenbach Bayerisches Simulations- und Trainingszentrum für besondere Einsatzlagen nimmt Gestalt an

BRK-Präsident Theo Zellner neben dem THW-Landesbeauftragten Dr. Voß während der Sitzung des Haushaltsausschusses. (Foto: BRK)BRK-Präsident Theo Zellner neben dem THW-Landesbeauftragten Dr. Voß während der Sitzung des Haushaltsausschusses. (Foto: BRK)

Als einen weiteren wichtigen Schritt zur Verwirklichung eines Simulations- und Trainingszentrums für Einsatzkräfte der bayerischen Hilfsorganisationen bezeichnete BRK-Präsident Theo Zellner die einstimmige Entscheidung des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Land-tags, der im Rahmen des Haushaltsvollzugs die Fördermittel für die Erstausstattung des vom Bayerischen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst maßgeblich konzipierten Zentrums freigegeben hat.

WINDISCHESCHENBACH Die Sprecher aller Parteien im Haushaltsausschuss haben sich in Gegenwart von Vertretern der bayeri-schen Hilfsorganisationen sehr positiv zu diesem Projekt geäußert und ihre dauerhafte Unterstützung zugesagt.

„Unsere Einsatzkräfte, die in den letzten Jahren immer neuen Einsatzszenarien wie zum Beispiel dem Amoklauf von München oder auch den Terroranschläge von Ansbach und Würzburg ausgesetzt waren, werden in Windischeschenbach gemeinsam mit der Bayerischen Polizei künftig für solche spezi-ellen Lagen üben und trainieren“, sagt der BRK-Präsident am Rande der Ausschuss-Sitzung heute in München und ergänzt: „Wir freuen uns, dass die Sicherheit unserer Einsatzkräfte fraktionsübergreifend einen solch hohen Stellenwert einnimmt“.

Geplant ist, das Zentrum mit einer hochmodernen Simulations-anlage in einer Trägergesellschaft unter Beteiligung von ASB, BRK, MHD, JUH und THW zu errichten und es den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften aller im Freistaat tätigen Hilfsorganisationen und Verbänden sowie den Kräften der Bayerischen Polizei zu gemeinsamen Übungen zu öffnen. In die Konzeption und Umsetzung werden nicht nur die Erfah-rungen der Hilfsorganisationen einfließen, sondern auch die der Polizei, der Feuerwehren und der Bundeswehr. Ein entsprechendes Vernetzungskonzept liegt bereits vor.


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