22.12.2017, 18:31 Uhr

Netzwerk für die Gesundheit Die Landkreise Neustadt, Tirschenreuth und die Stadt Weiden sind „Gesundheitsregion plus“

Über die Anerkennung als Gesundheitsregionplus freuen sich die Landräte Wolfgang Lippert und Andreas Meier, GRplus-Geschäftsführer Dr. Steffen Hamm und Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. (Foto: LRA Neustadt an der Waldnaab)Über die Anerkennung als Gesundheitsregionplus freuen sich die Landräte Wolfgang Lippert und Andreas Meier, GRplus-Geschäftsführer Dr. Steffen Hamm und Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. (Foto: LRA Neustadt an der Waldnaab)

Die Landkreise Neustadt, Tirschenreuth und die Stadt Weiden waren mit ihrer gemeinsamen Bewerbung erfolgreich und dürfen sich ab sofort „Gesundheitsregion plus Nordoberpfalz“ nennen.

LANDKREIS NEUSTADT AN DER WALDNAAB Gesundheitsregionenplus sind Netzwerke aus Vertretern der Kommunalpolitik und allen, die vor Ort bei der gesundheitlichen Versorgung und Prävention eine wesentliche Rolle spielen. Dazu zählen vor allem Ärzte, Kliniken, Apotheker, Therapeuten, der Rettungsdienst, Krankenkassen und das Gesundheitsamt. Die GRplus Nordoberpfalz soll durch die Vernetzung der regionalen Akteure im Gesundheitswesen die Rahmenbedingungen für eine gute Versorgung und Prävention schaffen.

„Die regionale Kooperation in der Nordoberpfalz zahlt sich nach dem kürzlich erfolgten Zuschlag für das „Zentrum für besondere Einsatzlagen“ des BRK nun ein weiteres Mal aus“, freut sich Landrat Andreas Meier, auf dessen Initiative das Gemeinschaftsprojekt auf den Weg gebracht wurde. Das Ziel einer „Gesundheitsregion plus“ (GRplus) sei eine optimale wohnortnahe Gesundheitsprävention und -versorgung.

Die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken der vorhandenen Angebote sollen analysiert und besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt werden. Zentrale Rollen spielen dabei die Demografie und die Digitalisierung. Durch den Wegzug junger Leute fehlen in ländlichen Regionen oft Fachkräfte, die durch die älter werdende Gesellschaft gerade auch im Gesundheitswesen dringend benötigt werden. Innovative und digitale Lösungen können die Gesundheitsversorgung der Bürger unterstützen.

Mit der Förderzusage starten nun der operative Betrieb sowie die Gründung eines Gesundheitsforums und verschiedener Arbeitskreise. Die Leitung der Geschäftsstelle übernimmt Dr. Steffen Hamm, der viel Erfahrung mit individuellen Versorgungsmodellen und langjähriges Know-how im Gesundheitswesen mitbringt.


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