18.12.2017, 15:21 Uhr

Keine Verletzten Schulbus rutscht in den Straßengraben – Großaufgebot war im Einsatz

(Foto: Alexander Auer)(Foto: Alexander Auer)

Ein Schulbus, besetzt mit 42 Kindern im Alter von elf bis 17 Jahren und dem 56-jährigen Fahrer, befuhr am Montag, 18. Dezember, um 6.50 Uhr die Kreisstraße AS26 von Schnaittenbach in Richtung Kemanth am Buchberg. Dem Schulbus kam in einem Waldstück ein Räumfahrzeug entgegen. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite bremsten beide Fahrzeuge auf Schrittgeschwindigkeit ab und der Busfahrer musste auf das Bankett ausweichen. Hier passierte das Unglück.

SCHNAITTENBACH Das Bankett war mit Schnee bedeckt und durch die Witterungseinflüsse aufgeweicht. Der Bus begann sofort nach rechts wegzurutschen, sodass keine Möglichkeit mehr für den Busfahrer bestand, auf die Fahrbahn zurückzukehren. Der Bus rutschte langsam in den Wasserlauf gegen eine circa fünf Meter hohe Böschung. Es bestand demnach zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, dass der Bus unkontrolliert umgestürzt wäre. Nach dem Eintreffen der Rettungsgeräte wurde der Bus gesichert und die Kinder gefahrlos evakuiert. Dazu stand bereits ein Ersatzbus vor Ort bereit, der die Kinder zu ihrem Zielort gebracht hat.

Vor dem Hintergrund möglicherweise vieler verletzter Kindern wurde ein Großaufgebot von Rettungskräften alarmiert: Die Feuerwehren aus Schnaittenbach, Hirschau, Freudenberg, Wernberg, Oberköblitz, Hahnbach, Amberg und Sulzbac,h das THW, vier Notärzte und zwölf Rettungswagen waren vor Ort. Ein Rettungshubschrauber befand sich im Anflug. Die Rettungskräfte konnten glücklicherweise zum Großteil recht bald aus dem Einsatz entlassen werden.

Die Kreisstraße AS26 blieb für sechs Stunden zur Bergung des Busses gesperrt. Am Bus entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro.


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