02.08.2020, 13:14 Uhr

Entwarnung Grabungen auf der A3-Baustelle – Reste eines Abwurfbehälters, Bombenfragmente und Metallteile entdeckt

 Foto: Alexander Auer Foto: Alexander Auer

Am Sonntag, 2. August, fanden Grabungsarbeiten nach etwaigen Kampfmitteln statt. Der Verdacht bestätigte sich nicht. Es kam zu keinen Evakuierungen oder Sperrungen.

Neutraubling. Um kurz vor 8 Uhr begannen die Grabungsarbeiten am ersten von drei Verdachtspunkten. Eine Bombe fand sich jedoch glücklicherweise nicht. Zum Vorschein kamen während den drei Grabungen dennoch Spuren des Krieges, denn die beauftragte Kampfmittelfirma fand Reste eines sogenannten Abwurfbehälters, Bombenfragmente und Metallteile.

Die etwa 200 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und der Autobahndirektion Südbayern konnten damit ihren Einsatz beenden. Sie standen für den Fall einer Evakuierung bereit, von der voraussichtlich etwa 4.500 Anwohner und die Autobahn A3 betroffen gewesen wären. Auch eine Notunterkunft wurde eingerichtet.

Ein abschließender Dank richtet sich seitens der Polizei vor allem auch an die Bürgerinnen und Bürger, die sich auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet hatten und ebenfalls an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die ihren Sonntagmorgen im Sinne des Schutzes der Bevölkerung verbrachten.


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