13.05.2020, 18:20 Uhr

Festnahme Mutmaßlicher Serieneinbrecher geht der Polizei ins Netz

 Foto: 123rf.com Foto: 123rf.com

Seit Februar 2020 ereignete sich eine Vielzahl verschiedener Eigentumsdelikte im Stadtgebiet Regensburg. Die Polizei geht von einem Zusammenhang aus und konnte am Montag, 11. Mai, einen dringend Tatverdächtigen festnehmen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Regensburg. Kelleraufbrüche, Büroeinbrüche, aufgebrochene Automaten und Abhebungen mit gestohlenen EC-Karten – viele dieser Taten beschäftigen seit etwa Februar die Regensburger Polizei. Auch am Montag, 11. Mai, wurde ein aufgebrochenes Kellerabteil in der Augustinergasse gemeldet. Das Kuriose: Es sei lediglich eine Matratze entwendet worden. Die aufnehmenden Polizeibeamten der Polizeiinspektion Regensburg-Süd machten sich deshalb in den Kellern des Gebäudekomplexes auf die Suche und fanden noch weitere aufgebrochene Abteile am Augustinerplatz. Schließlich entdeckten sie ein angegangenes Kellerabteil, in dem die gesuchte Matratze lag, und darüber hinaus fanden sie Drogenreste und eine Vielzahl mutmaßlich gestohlener Gegenstände.

Zivilfahnder der Operativen Ergänzungsdienste Regensburg legten sich daraufhin auf die Lauer und warteten auf den mutmaßlich eingenisteten Dieb. Der kam auch kurze Zeit später und konnte vor Ort festgenommen werden. Er führte Drogen und eine gestohlene EC-Karte mit sich. Das Diebesgut aus dem Kellerabteil wurde sichergestellt und konnte bereits teilweise Diebstählen in Regensburg zugeordnet werden. Der 30-jährige Mann ohne festen Wohnsitz ist am Dienstag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt worden, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl erließ. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Ihm werden bislang mindestens zehn Taten zur Last gelegt.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen. Sie sollen auch weitere Tatzusammenhänge aufklären.


0 Kommentare