01.09.2019, 12:34 Uhr

Rund um die Herbstdult Regensburger Polizei hat alle Hände voll zu tun

Foto: uh (Foto: Ursula Hildebrand)Foto: uh (Foto: Ursula Hildebrand)

Freitag und Samstag war einiges los auf der Regensburger Herbstdult. Somit hatte auch die Polizei eine Menge Arbeit. Hier eine Zusammenfassung der letzten Einsätze.

REGENSBURG Unter Drogeneinfluss auf der Dult 1

Ein etwa 30-jähriger österreichischer Staatsangehöriger wurde in den frühen Abendstunden des Freitags am Dult-Eingang einer Personenkontrolle unterzogen. Da sich bei ihm typische körperliche Auffälligkeiten ergaben wurde er einer Durchsuchung unterzogen. Dabei fanden die Polizeibeamten Konsumenteneinheiten an „Speed“. Offenbar hatte der Mann Aufputschmittel nötig, um einen Dultbesuch durchzustehen. Nach Entrichtung einer von der Staatsanwaltschaft festgelegten Sicherheitsleistung wurde der Österreicher wieder entlassen.

Körperverletzung auf der Dult 1

Am Freitag9, gegen 21.30 Uhr, gerieten in einem Festzelt auf der Dult eine etwa 20-jährige Regensburgerin und eine gleichaltrige Landkreisbewohnerin in Streit. Dabei schlug die Regensburgerin ihre Kontrahentin plötzlich ins Gesicht und verursachte leichte Verletzungen. Die Geschädigte erstattete am Folgetag Anzeige bei der PI Regenstauf.

Körperverletzung auf der Dult 2

Am Freitag9 wurde gegen 23.00 Uhr ein 16-jähriger Regensburger mitten auf dem Festplatz der Dult von einem unbekannten männlichen Angreifer ins Gesicht geschlagen, obwohl er sich in einer Personengruppe befunden hatte. Dadurch erlitt er leichte Verletzungen. Angeblich war der Angriff völlig unprovoziert erfolgt und angeblich hat auch keiner der acht unbeteiligten Zeugen den Täter erkannt. Der amtsbekannte 16-Jährige konnte nach einer ambulanten Versorgung in sein Wohnheim zurückkehren.

Unter Drogeneinfluss auf der Dult 2

Auch ein etwa 20-jähriger Regensburger konnte sich offenbar einen Dultbesuch alleine unter dem Einfluss von erlaubten Rauschmitteln nicht vorstellen. Als der junge Mann dann am Samstag gegen 21.30 Uhr auf dem südlichen Rettungsweg in die Personenkontrolle einer Dult-Streife geriet, stahl er sich heimlich davon und entsorgte flugs einen noch verpackten Joint im angrenzenden Gebüsch. Natürlich wurde er dabei beobachtet und der Joint aufgefunden. Er erhält nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Betrunken auf dem Fahrrad 01

Am Samstag, kurz vor Mitternacht, verließen einige Polizeibeamte gerade ihre PI Nord. Sie konnten einen Fahrradfahrer dabei beobachten, wie er in Schlangenlinien auf der Straße „Am Protzenweiher“ von der Dult wegfuhr. Dabei kollidierte er mit der dienstlichen Absperrung der Parkplätze und kam fast zu Fall. Daraufhin hielten die Beamten den etwa 40-jährigen nördlichen Landkreisbewohner an. Bei einem Atemalkoholtest erzielte er fast 1,7 Promille. Der türkische Staatsangehörige übergab sich mehrfach auf der Polizeiwache. Sein Fahrrad wurde gesichert und die Weiterfahrt unterbunden. Er erhält eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Nach einer Blutentnahme wurde er entlassen.

Betrunken auf dem Fahrrad 02

Nur wenige Minuten später (die Beamten der PI Nord waren mit dem ersten betrunkenen Radler noch vollauf beschäftigt) fuhr der nächste Schlangenlinienfahrer vor der Polizeiinspektion an den Beamten vorbei. Bei einem Atemalkoholtest erzielte dieser Radler fast 2 Promille. Auch dieser etwa 35-jährige deutsche Staatsangehörige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Fahrrad wurde sichergestellt und verwahrt. Auch er erhält eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.


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