29.10.2018, 14:00 Uhr

Katastrophenschutz DLRG probt für den Ernstfall


Am Samstag, 27. Oktober, haben sich die Gliederungen der DLRG im Regierungsbezirk Oberpfalz in Regensburg getroffen, um eine Katastrophenschutzübung abzuhalten. Der Schwerpunkt der Übung lag auf mehreren Unwetter- und Überschwemmungsszenarien . Diese beruhten alle auf realen Einsätzen, wie sie die letzten Jahre zum Teil in Stadt und Landkreis Regensburg beziehungsweise überörtlich in Deggendorf oder Simbach am Inn auftraten.

REGENSBURG Der Treffpunkt der Einheiten war der Hagebaumarkt in Regenstauf. Nach kurzer Ein- und Unterweisung ging es in Kolonnenfahrt in den Bereitstellungsraum nach Regensburg. Von dort wurden die einzelnen Übungsschauplätze durch die Übungsteilnehmer angefahren.

So wurde in diversen Szenarien die Evakuierung von 30 Personen von Hausdächern und Häusern in Überschwemmungsgebieten, die Sicherung und Bergung von Treibgut und die sanitätsdienstliche Versorgung von Patienten im Hochwasser geübt. Ebenso war ein Fahrzeug im Hochwasser eingeschlossen. Hier mussten zunächst die Insassen von Tauchern gerettet werden, um später zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg Löschzug Weichs die technische Bergung zu üben. Wenig später galt es im überschwemmten Gebiet einen Brand mittels Boot und Tragkaftspritze abzulöschen.

Die Teilnehmer konnten in allen Bereichen die Übungen mit Bravour meistern und vor allem einiges an Erfahrung sammeln. Bei diesem Einsatz wurde die DLRG von der Johanniter Unfallhilfe Regensburg sowie der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes Sinzing-Prüfening unterstützt.


0 Kommentare