01.05.2018, 12:45 Uhr

Über 150 Kräfte im Einsatz 36-Jährige in Waldmünchen vermisst – Suche verlief bislang erfolglos

Foto: Polizei Bayern (Foto: Polizei Bayern)Foto: Polizei Bayern (Foto: Polizei Bayern)

In den Dienstagvormittagsstunden, 1. Mai, lief eine umfangreiche Suchaktion nach einer abgängigen Frau im Gebiet um die Ortschaft Spielberg im Gemeindebereich Waldmünchen im Landkreis Cham.

WALDMÜNCHEN/LANDKREIS CHAM Die 36-Jährige hatte am Vorabend um circa 20 Uhr zu Fuß ihr Zuhause verlassen. Nachdem sie bis Mitternacht nicht zurückgekehrt war, wurde die Polizeistation Waldmünchen über die abgängige Person verständigt. Nach ersten Ermittlungen zur Sache liefen noch in der Nacht die ersten Suchmaßnahmen an. Neben einem Polizeihundeführer mit einem speziell ausgebildeten Suchhund, einem so genannten Mantrailer, suchte ab 2.20 Uhr auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera die Umgebung erfolglos ab.

Die weitere Suche begann in den Morgenstunden mit starken Kräften der umliegenden Feuerwehren und Teams mit Suchhunden der Rettungshundestaffel Bayerwald. Diese waren zufällig bei einem Lehrgang in Waldmünchen und konnten deshalb sofort mit starken Kräften in die Suche mit eingebunden werden. Auch ein Hubschrauber der Polizei war am Vormittag nochmals längere Zeit im Einsatz. Leider blieben auch diese Suchmaßnahmen erfolglos und wurden gegen Mittag sukzessiv beendet. Es ergaben sich keinerlei Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort der Frau und keine Ansätze für weitere gezielte Absuchen.

Neben der Rettungshundestaffel Bayerwald unter der Einsatzleitung von Hernn Melichar mit circa 60 Personen und über 20 Suchhunden waren circa 100 Feuerwehrleute von den Feuerwehren Spielberg, Treffelstein, Hocha, Biberbach, Steinlohe, Ast, Untergrafenried Schäferei und Waldmünchen unter der Leitung von Kreisbrandrat Stahl, Kreisbrandinspektor Auerbeck und Kreisbrandmeister Bierl an der Suche beteiligt.

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