26.03.2018, 22:08 Uhr

Versammlung der Feuerwehr Graß Martin Salbeck zum Kommandanten, Christine Aßmann zur stellvertretenden Kommandantin gewählt

Vorsitzender Dr. Thomas Burger (l.) zusammen mit den neuen Kommandanten Martin Salbeck (rechts) und Christine Aßmann. (Foto: Feuerwehr Graß)Vorsitzender Dr. Thomas Burger (l.) zusammen mit den neuen Kommandanten Martin Salbeck (rechts) und Christine Aßmann. (Foto: Feuerwehr Graß)

„Miteinander erfolgreich sein und Spaß haben“, so lautet der einfache Leitsatz des Vorsitzenden des Graßer Feuerwehrvereins, Stadtrat Dr. Thomas Burger. Der bis auf den letzten Stuhl gefüllte Versammlungsraum und die gelöste und harmonische Stimmung bei der 145. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Graß zeigten, dass in Graß dieser Satz auch aufgeht.

REGENSBURG Zudem konnte sich Burger über stetigen Mitgliederzuwachs während seiner 18-jährigen Amtszeit freuen. „Aber auch ein Stand von 206 Mitgliedern ist kein Grund, sich auszuruhen. Das Werben neuer aktiver und fördernder Mitglieder muss weiter für alle ein wichtiges Ziel sein“, appellierte der Vorsitzende an die Versammlung. Ferner führte Burger aus, wie wichtig Kommunikation inner- und außerhalb der Feuerwehr als auch der enge Kontakt zu ortsansässigen Vereinen und Organisationen für ihn seien: „Viele Dinge lassen sich auf diese Weise einfacher regeln und so manches Problem entsteht erst gar nicht.“ So stelle das alljährliche Sommerfest in Graß nicht nur eine hervorragende Gemeinschaftsleistung des Vereins dar, sondern auch einen wichtigen Termin im Stadtteilkalender, und leiste damit einen Beitrag zur Lebendigkeit des Stadtteils. Burger dankte dabei insbesondere seinem Stellvertreter Thomas Kohlmeier für die hervorragende Unterstützung.

Kommandant Dr. Mathias Neu konnte ebenfalls über ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr berichten. Im Jahr erhöhte sich die Zahl der aktiven Mannschaft um zwei weitere Mitglieder; damit bewältigten 32 Feuerwehrmänner und -frauen 34 Einsätze, von denen 14 Brandeinsätze waren. „Zusammen mit Übungen, Unterrichten und Ausbildungen leisteten die ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden 1.260 Stunden für die Allgemeinheit“, unterstrich Neu. Zudem beförderte er Thomas Beer aufgrund seines Einsatzes zum Oberlöschmeister.

Die zahlreichen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr wurden von Jugendwart Peter Valtenmeier vorgestellt. Er konnte über ein vielfältiges Programm mit Übungen, Unterrichten und Freizeitaktivitäten berichten. Insbesondere sein Engagement bei der Brandschutzerziehung an Schulen und Kindergärten und der Ausbildung zur Veranschaulichung des Toten Winkels bei LKWs stieß auf sehr positives Feedback, nicht nur bei Kommandant Neu. „Brandschutzerziehung rettet Leben“, betonte Burger nachdrücklich.

Bei den Neuwahlen der Kommandanten, die als städtische Dienstversammlung in die Jahreshauptversammlung integriert wurden, standen Neu und sein Stellvertreter nicht mehr zur Verfügung. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer konnte bei ihrem Debüt als Wahlleiterin einer Kommandantenwahl schließlich Martin Salbeck zu einer einstimmigen Wahl als Nachfolger Neus gratulieren. Als stellvertretende Kommandantin wurde Christine Aßmann gewählt, die nun als erste Frau bei der Graßer Wehr ein Kommandantenamt ausüben wird. Maltz-Schwarzfischer hob anschließend auch die verschiedenen wichtigen Leistungen und Funktionen der Freiwilligen Feuerwehren in den Stadtteilen hervor und lobte das Engagement für die Jugend und für die Gesellschaft.

Als Vertreter der Kommunalpolitik bedankte sich Bezirks- und Stadtrat Johann Renter bei der Feuerwehr, weil die Feuerwehrangehörigen ihre Freizeit für Einsätze und Übungen opfern: „Die Freiwillige Feuerwehr Graß ist ein Garant für die Sicherheit der Bürger, und die Graßer Stadtteilbewohner können stolz sein auf ihre Feuerwehr.“ Ebenso betonte Rechts- und Regionalreferent Dr. Wolfgang Schörnig, dass er die familiäre und freundliche Atmosphäre bei der FF Graß schätze: „Dieses Klima ist Gold wert.“ Johannes Buchhauser, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, zielte auf die sehr gute Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr ab und führte als aktuelles Beispiel den Einsatz bei einem Garagenbrand in Graß auf. Stadtbrandrat Johann Schmidbauer wies seinerseits noch auf die große Bedeutung der Brandschutzerziehung und -schulung in allen Altersstufen hin, auch im Seniorenalter. Zudem bedankte er sich bei der scheidenden Führung und gratulierte der neuen Führung zu ihrem hervorragenden Wahlergebnis.


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