28.01.2018, 12:25 Uhr

49-Jähriger nun in U-Haft Dank internationaler Polizeizusammenarbeit kann Mord geklärt

(Foto: olegdudko/123RF)(Foto: olegdudko/123RF)

Die Mordkommission des PP Münster ersuchte am 4. Januar das „Gemeinsame Zentrum Passau“ um Unterstützung.

PASSAU/ÖSTERREICH Die Unterstützungsanforderung betraf Ermittlungen zu einem Tötungsdeliktes zum Nachteil eines 71-jährigen Rollstuhlfahrers, der am 24. Dezember 2017 erstochen in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Bei der Spurensicherung konnte eine männliche DNA sichergestellt werden, die in der österreichischen DNA-Datenbank gespeicherten ist.

Vom GZ Passau wurde umgehend das LKA OÖ um Unterstützung ersucht. Das LKA OÖ konnte die Spur einer männlichen Person, einem 49-jährigen polnischen Staatsangehörigen zuordnen. Der Mann hat in Österreich als Erntehelfer gearbeitet und war an mehreren Adressen wohnhaft. 2010 wurde der Mann nach einem Wohnungseinbruch in Wien erkennungsdienstlich behandelt.

Die vom GZ Passau mitgeteilte Identität führte die deutschen Ermittler zu dem tatverdächtigen Mann aus Oelde. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten weitere Hinweise, die einen dringenden Tatverdacht begründen. Aufgrund des dringenden Tatverdachts und um eine mögliche Flucht des Tatverdächtigen zu verhindern, ordnete am 26. Januar ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster die Untersuchungshaft wegen Mordverdachts an.


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