23.12.2017, 16:04 Uhr

Das hätte schlimmer ausgehen können Betrunkener Fahrer kracht mit voller Wucht in parkendes Auto

(Foto: tom19275/123RF)(Foto: tom19275/123RF)

Am Freitag, 22. Dezember, gegen 18.15 Uhr, wurde eine Streife der Polizei Tittling zu einer Unfallstelle der besonderen Art nach Oberpolling, Gemeinde Fürstenstein, gerufen.

TITTLING Ein Wagen ohne Fahrer wurde steil abwärts stehend an einer Böschung vorgefunden. Mit der schwer beschädigten hinteren, linken Heckseite lehnte der Hyundai am Masten einer schief stehenden Straßenleuchte. Ein weiterer Wagen wurde am Ende einer Schleifspur schwer beschädigt in einem Parkplatz vorgefunden. An dessen vorderer rechten Seite war der Kotflügel aufgerissen, das Rad verschoben und von Blechteilen blockiert. An Fahrertüre und Motorhaube des BMW befand sich Blut.

Die Windschutzscheibe war durch einen Schlag von Innen sternförmig zersprungen. Der Fahrer war ebenfalls nicht mehr vor Ort. Bei der Absuche meldete sich eine Zeugin. Sie hatte beobachtet, wie ein aus Fürstenstein kommender Wagen ungebremst seitlich an den geparkten Hyundai auffuhr und diesen mit dem Heck gegen die Straßenleute wuchtete. Als die Zeugin dem BMW-Fahrer Hilfe anbot, benahm sich dieser äußerst aggressiv. Sie glaubte auch Alkoholgeruch vernommen zu haben. Er hatte eine blutende Platzwunde am Kopf.

Noch vor Eintreffen der Polizei wurde der Fahrer mit dem Sanka ins Krankenhaus Vilshofen gebracht. Dort erwarteten ihn aber bereits die Kollegen der Polizei Vilshofen. Der Alkotest ergab eine erhebliche Alkoholisierung. Der Führerschein wurde sichergestellt. An beiden Fahrzeuge entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Lampenmast muss wohl neu ausgerichtet oder gesetzt werden.

Den Fahrer aus dem Gemeindebereich Fürstenstein erwartet ein Strafverfahren, der Entzug der Fahrerlaubnis und wegen des hohen Promillewertes eine Fahreignungsprüfung im Rahmen der MPU. Besonders dramatisch wären die Folgen gewesen, wenn sich eine Person im angefahrenen Wagen befunden hätte oder hier Fußgänger unterwegs gewesen wären. Der Fahrer war offensichtlich nicht angegurtet. Er war es wohl, der mit dem Kopf nach dem Aufprall den Schlag an der Innenseite der Windschutzscheibe verursacht hatte und dabei noch glimpflich davon gekommen ist.


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